Das Evangelium und Gottes Gnade

Eine analytische Betrachtung des Galaterbriefes  2. Teil

Teil 1 unter diesem Link: http://www.bruderinfo-aktuell.de/index.php/das-evangelium-und-gottes-gnade/

galaterbrief-1224758211203895-9-thumbnail-4Jetzt kommt Paulus wohl zu einem der Höhepunkte in seinem Galaterbrief. Wir lesen weiter in Kapitel 5 Vers 1: So steht nun fest in der Freiheit, zu der uns Christus befreit hat, und lasst euch nicht wieder in ein Joch der Knechtschaft spannen!“

Bestimmt eine schöne Zusammenfassung der Kapitel 3 und 4, wo Paulus anschaulich den Unterschied zwischen dem mosaischen Gesetz und der Rettung aufgrund von Gnade erklärt. Paulus ermahnt hier die Gläubigen, an ihrer neugewonnenen Freiheit festzuhalten. Sie wurden durch den Tod Christi aus der Sklaverei der Sünde befreit – jetzt sollten sie das eben abgeschüttelte Joch nicht durch ein anderes (das Einhalten des mosaischen Gesetzes) ersetzen. Paulus erteilt hier also eine wichtige Lektion: Ein Abwenden von der christlichen Freiheit bedeutet immer ein Joch der Sklaverei. Entweder man bleibt in der Freiheit des Christus oder man wird wieder versklavt.

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Die „Wir-Gebete“ in unseren Versammlungen!

„Auch wenn ihr viele Gebete vorbringt, höre ich nicht zu…. Jesaja 1:15

„Gebet ohne Liebe macht selbstgerecht. Glauben ohne Liebe macht fanatisch. Pflicht ohne Liebe macht verdrießlich. Ordnung ohne Liebe macht kleinlich. Macht ohne Liebe macht gewalttätig. Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart. Ein Leben ohne Liebe macht krank“.

Ein gut vorbereitetes Gebet — was lernen wir daraus?   WT 15.11.2013
Ein gut vorbereitetes Gebet — was lernen wir daraus?
WT 15.11.2013

Das Gebet hat auch bei Zeugen Jehovas einen hohen Stellenwert. In den Publikationen wird in regelmäßigen Abständen auf die Wichtigkeit des Gebets verwiesen. Als Grund für die Wichtigkeit des Gebets wird in der Regel angeführt, dass wir durch das regelmäßige Gebet unser Verhältnis zu Jehova festigen. In ihren Erklärungen geht es der WTG um die angebliche echte „Freundschaft“ zu Gott. Als Freunde Jehovas reden wir mit ihm über unsere Gedanken, Gefühle und Sorgen. Je mehr wir mit ihm sprechen, desto enger wird unsere Freundschaft zu ihm.

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Auferstehung und Wiedergeburt – zu himmlischem oder irdischem Leben?

Auferstehung und Wiedergeburt – zu himmlischem oder irdischem Leben?

 Vorab: Es ist zu erwarten, dass diese Erklärung um die Wiedergeburt und Auferstehung zu himmlischem oder irdischem Leben den meisten Lesern ungeachtet ihrer religiösen Orientierung völlig neu sein dürfte. Da die himmlische Hoffnung bei vielen Menschen ein bedeutender Teil ihrer Überzeugung und Hoffnung ist wird ihre Skepsis groß sein. Wir stellen hier die grundlegende Frage zur Diskussion, ob die Menschen nach der Bibel mit einer himmlischen oder ausschließlich mit einer irdischen Hoffnung belohnt werden? Nach Prüfung der Fakten kann man auch zu der ernüchternden Erkenntnis gelangen, dass sich die himmlische Hoffnung auf ungenaue Übersetzungen, Fehlinterpretationen einiger Bibeltexte und nicht zuletzt auf das Wunschdenken von Gläubigen Menschen stützt, beim Tod als guter Mensch in den Himmel zu kommen.

auferstehung
Von Loka Heinz Rißmann

 Zum Thema „Wiedergeburt“ finden wir auf Seite 424 des Unterredungsbuches folgende Erklärung der WTG:„Bei der Wiedergeburt spielt die Wassertaufe („aus Wasser …geboren“) und die Geistzeugung Gottes („aus… Geist geboren“) eine Rolle. Auf diese Weise wird jemand ein Sohn Gottes mit der Aussicht, am Königreich Gottes einen Anteil zu haben. Jesus und auch die 144000, die Miterben im himmlischen Königreich sind, haben die Wiedergeburt erfahren“.

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Sexuelle Verfehlungen – wie werden sie von unserem Schöpfer beurteilt?

Autor:M.M.

Wir als Jehovas Zeugen erheben gerne den Anspruch, auf dem Gebiet der Sexualität einen hohen moralischen Standart zu haben. Sexuelle unmoralische Handlungen scheinen das Schlimmste zu sein, um Schmach auf den Namen Gottes und die Christenversammlung zu bringen.

Kuss.001Ehebruch, Hurerei, Sex vor der Ehe, Selbstbefriedigung und Homosexualität sind Themen, die immer wieder besprochen werden, um uns vor solchen Handlungen zu warnen und um uns zu zeigen ,was man tun kann, um sie zu meiden. Nichts scheint schlimmer zu sein als auf diesen Gebiet zu versagen.

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„Siehst du diese Frau?“

„Siehst du diese Frau?“ von Bruder HGM, (Quelle: www.gutenachrichten.org)

Als Jesus einst bei einem Essen im Hause eines Pharisäers zu Gast war, ließ er sich von einer Frau mit zweifelhaftem Ruf die Füße waschen. Sein Gastgeber entsetzte sich. Doch Jesus hatte ihm – und uns – etwas zu sagen.

 Wer der Aufforderung Jesu „Folgt mir nach!“ gehorchen möchte, muss lernen die Menschen so zu sehen, wie Jesus Christus sie sah – nicht nur mit den physischen Augen, sondern besonders mit den Augen unseres Herzens.

Wie oft kommt es vor, dass wir jemanden nach seinem äußeren Erscheinungsbild beurteilen, ohne zu wissen, was sich wirklich in seinem Herzen abspielt? Christus wusste, dass wir Menschen oft zu falschen Urteilen neigen, die auf dem Äußeren beruhen und darauf, was die Menschen über eine Person sagen. Als er einmal in Kapernaum als Gast an einem Essen teilnahm, erteilte er seinem Gastgeber diesbezüglich – und auch uns – eine wichtige Lektion.

Das Essen des Gastgebers wird unterbrochen

Sünderin.001Lukas 7:36 berichtet darüber, wie der Pharisäer Simon Jesus zu sich nach Hause zu einem Essen einlud. – Nach den Versen 33-34 ging Jesus der Ruf voraus, dass er gern mit Sündern und Zöllnern aß, was für manche ein Widerspruch zu seinem sonstigen Verhalten zu sein schien. Jesus von Nazareth war kein „durchschnittlicher Rabbiner“.

Damals war es üblich, dass man einen Rabbiner zu einem Hausbesuch einlud. Oft gesellten sich dann diejenigen dazu, die dem Lehrer gerade zugehört hatten. Die Bibel nennt uns keinen Grund für seine Einladung. Vielleicht aber lud Simon Jesus ein, weil er wissen wollte, wer er wirklich war.

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