Die „innere Kirche“

Wie soll man Gott dienen – in einer äußeren oder einer “inneren Kirche“?

Ein Gespräch am Jakobsbrunnen

Es war ein ungewöhnliches Gespräch, was sich am Anfang der dreißiger Jahre des ersten Jahrhunderts am Jakobsbrunnen entwickelte.  Ein Jude sprach mit einer samaritanischen Frau! Das war allein schon ungewöhnlich, denn bei den Juden dieser Zeit galt die Frau fast nichts, schon gar nicht eine Ausländerin, die eine Imitation des jüdischen Gottesdienstes ausübte, die samaritanische Religion. Das Gespräch drehte sich zuerst um Wasser. Die Frau dachte an buchstäbliches Wasser, ihr Gesprächspartner an geistiges.  Er sagte, dass das Wasser, welches er geben könnte, im Menschen selbst zur Quelle würde und ewiges Leben vermittelt. Von diesem Wasser wollte die Frau unbedingt haben, als sie bat, dass er ihr dieses Wasser geben solle, damit sie nie mehr durstig würde und nicht mehr zum Brunnen laufen müsste, um Wasser zu schöpfen. Sie hatte noch nicht bemerkt, dass sie einem Missverständnis erlegen war.

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Offener Brief an die Ältestenschaft meiner Versammlung

Vor einigen Wochen erhielt ich die „Einladung“ vor einem Rechtskomitee der Zeugen Jehovas zu erscheinen. Tatsächlich aber war es eine „Vorladung“, die ironischerweise als Einladung bezeichnet wurde. Dieser „Einladung“ ging zunächst ein Zettel in Visitenkartengröße voraus, auf dem mir die Frage gestellt wurde, wie ich zu meinem Hingabegelübde stehen würde. In der Vorladung zum Rechtskomitee lautete die Anklage dann, dass ich mich laut Hörensagen nicht mehr mit Jehovas Organisation verbunden fühlen und auch den Treuen und Verständigen Sklaven nicht mehr anerkennen würde.

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Das „Theokratische Gesetz“ der Wachtturm-Gesellschaft…

…und die «Institutio religionis Christianae» des Johannes Calvin

Wie Genf unter Calvins Herrschaft geriet

Zu Beginn möchte ich ein Zitat aus der «Institutio» von Johannes Calvin wiedergeben:

„Klar möge hier umschrieben sein die Macht, mit der die Prediger der Kirche bekleidet werden sollen. Da sie als Verwalter und Verkündiger des göttlichen Wortes bestellt sind, haben sie alles zu wagen und alle Großen und Mächtigen dieser Welt zu zwingen, sich vor der Majestät Gottes zu beugen und ihm zu dienen. Sie haben allen zu befehlen vom Höchsten bis zum Niedrigsten, sie haben die Satzung Gottes aufzurichten und das Reich des Satans zu zerstören, die Lämmer zu schonen und die Wölfe auszurotten, sie haben die Folgsamen zu ermahnen und zu unterrichten, die Widerstrebenden anzuklagen und zu vernichten. Sie können binden und lösen, den Blitz und den Donner schleudern, aber all dies gemäß Gottes Wort.“

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Kanada: Opfer des sexuellen Missbrauchs reichen Sammelklage gegen die Wachtturm-Gesellschaft ein

Wir bedanken uns bei Oliver Wolschke für die deutsche Übersetzung

Kanada: Opfer des sexuellen Missbrauchs reichen Sammelklage gegen die Wachtturm-Gesellschaft ein

Neben Australien, USA und Großbritannien gelangen nun auch in Kanada mutmaßliche Fälle des Kindesmissbrauchs unter Zeugen Jehovas an die Öffentlichkeit. Eine Gruppe von mutmaßlichen Opfern hat eine Sammelklage, in Höhe von 66 Millionen Dollar, gegen die Wachtturm-Gesellschaft eingereicht.

Link zum Video:Video

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Mut als Eigenschaft eines Christen – was bedeutet das?

Quelle: JW.ORG

Die Studienausgabe des Wachtturms vom September 2017 titelt für die Woche vom 20.-26.11.2017: „Sei mutig – und handle!“ Das ist eine ermunternde Überschrift, die darauf hoffen lässt, eine Abhandlung vorzufinden, die Menschen für ihren Alltag bestärkt, zu christlichen Taten anregt und Motivation bietet, seinem Leben durch aktives Tun positive Elemente abzugewinnen.

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