Der Sabbat für Christen – und was die WTG daraus macht

Man bekommt oft den Eindruck, dass die WTG bestimmte Themen immer nur auf die Zwecke der Organisation zurechtbiegt, um Menschen mit angeblich biblischen Argumenten zu einer bestimmten Handlungsweise zu zwingen. Dieses Zurechtbiegen geschieht oft gewaltsam; man tut dem Wort Gottes Gewalt an, indem man es für seine Zwecke missbraucht. Das ist in vielen „christlichen“ Gemeinschaften Brauch und er hat jene Menschen im Blick, die daran gewöhnt worden sind, stur und blind zu gehorchen und sich einzubilden, dass man ihnen nur die reine Wahrheit sagt. Ihre Vertrauensseligkeit macht sie zu Opfern von Verführern. Die WTG macht auch hier keine Ausnahme!

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Mag ich nicht (9)

„Glauben kann man nur allein!”

Das war die knappe Einsicht von Leo Tolstoi, nachdem er mit fünfzig Jahren begonnen hatte, Gott zu suchen. Bis zu seinem fünfzigsten Jahr war er Atheist, dann kam ihm der Verdacht, dass es damit nicht getan sein konnte. Depressionen bedrohten sein Leben, als ihm die Sinnlosigkeit desselben ins Bewusstsein gedrungen war. Gewohnt, als Graf zu befehlen, sagte er im Gebet zu Gott: “Gib mir Glauben!” Aber danach geschah nichts auffälliges.

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Mag ich nicht (3)

Der „Funktionär“

Da steht er vor uns: Sehr seriös, mit Krawatte und Einstecktuch, gut rasiert, lächelnd, sicher und beherrscht, seine Worte sorgsam wählend und sehr deutlich und wohlwollend sprechend. Seine Rede ist sanft, aber deutlich. Er vermeidet es, seine Zuhörer zu schockieren. Er fordert nicht, er bittet. Er gebraucht oft den Konjunktiv und appelliert an die Anständigkeit.

Dieser Mann könnte im Vorstand eines Konzerns sein, ein Politiker, ein Manager, ein Banker oder ein Geistlicher. Er steht ganz und gar für seine Sache, er repräsentiert sie, er ist mit ihr eins. Was er sagt und tut, dient immer dem Nutzen der Sache. Er ist ihr uneigennütziger Diener. So ist das Bild, das er von sich einer Öffentlichkeit vermitteln will, einer Öffentlichkeit, die das gerne glauben möchte.

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Mag ich nicht (1)

Bibelauslegung – nur durch den Sklaven?

Zitat: „„Es gibt Personen, die denken, sie könnten die Bibel selbst auslegen. Doch Jesus hat einzig und allein den treuen Sklaven zur Austeilung der geistigen Speise eingesetzt. Seit 1919 gebraucht der verherrlichte Jesus Christus diesen Sklaven, um seinen Nachfolgern zu helfen, die Bibel zu verstehen und ihre Anweisungen zu beachten. Gehorchen wir biblischen Anweisungen, tragen wir zu Reinheit, Frieden und Einheit in der Versammlung bei. Fragen wir uns: Stehe ich loyal zu dem treuen Sklaven, den Jesus als Mitteilungskanal gebraucht?““ (w 11.2016 „Was bedeutet dir Gottes Wort?“)

Ich bin so eine Person! Ich bilde mir ein, die Bibel selbst auslegen, d.h. sie verstehen zu können! Ich habe die Bibel schon gelesen, als ich noch nichts von einem Mitteilungskanal“wusste und ich erinnere mich deutlich daran, dass ich z. B. für das Verständnis der Bergpredigt Jesu keine Hilfe brauchte, weil diese Predigt in mir etwas ansprach, was schon vorhanden war.

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Mag ich nicht (3)

Kinder Gottes

Wie wir wissen, haben zu allen Zeiten gläubige Menschen die Nähe zu Gott gesucht. Gott war das Ziel ihrer Sehnsucht, der „Hafen der Hoffnung, ihre Zuversicht und ihre Geborgenheit. Das galt besonders für jene, die zum Volk Israel gehörten, weil sie in einem Bund mit Gott standen. Der Bund mit Gott machte sie zu einer heiligen Nation und zu Söhnen Gottes. Aber es sollte eine Zeit kommen, in der Menschen aus allen Nationen, durch einen neuen Bund, ebenfalls Söhne oder Kinder Gottes sein sollten. Das ist durch den Tod Jesu möglich geworden. Deshalb heißt es im Evangelium des  Johannes: 

„Aber allen, die ihn [Jesus] aufnahmen und an ihn glaubten, gab er das Recht, Kinder Gottes zu sein. Das wurden sie nicht durch ihre natürliche Abstammung, auch nicht durch menschliche Zeugung und Geburt. Dieses neue Leben gab ihnen Gott allein.“

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Mag ich nicht (4)