Das „Theokratische Gesetz“ der Wachtturm-Gesellschaft…

…und die «Institutio religionis Christianae» des Johannes Calvin

Wie Genf unter Calvins Herrschaft geriet

Zu Beginn möchte ich ein Zitat aus der «Institutio» von Johannes Calvin wiedergeben:

„Klar möge hier umschrieben sein die Macht, mit der die Prediger der Kirche bekleidet werden sollen. Da sie als Verwalter und Verkündiger des göttlichen Wortes bestellt sind, haben sie alles zu wagen und alle Großen und Mächtigen dieser Welt zu zwingen, sich vor der Majestät Gottes zu beugen und ihm zu dienen. Sie haben allen zu befehlen vom Höchsten bis zum Niedrigsten, sie haben die Satzung Gottes aufzurichten und das Reich des Satans zu zerstören, die Lämmer zu schonen und die Wölfe auszurotten, sie haben die Folgsamen zu ermahnen und zu unterrichten, die Widerstrebenden anzuklagen und zu vernichten. Sie können binden und lösen, den Blitz und den Donner schleudern, aber all dies gemäß Gottes Wort.“

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Mag ich nicht (3)

Gewinne den Kampf um deine Gedanken

So lautet die Überschrift eines Artikels im Studienwachtturm vom Juli 2017.  Er beginnt mit dem Satz: „Du stehst unter Beschuss! Dein größter Feind, Satan, greift dich mit einer gefährlichen Waffe an: Propaganda.“ Was dann folgt, klingt vernünftig und entspricht unserer allgemeinen Wahrnehmung. Propaganda wird im Artikel so definiert: Weiterlesen „Gewinne den Kampf um deine Gedanken“

Mag ich nicht (7)

An Christus scheiden sich die Geister!

Es gibt niemanden in der Geschichte, der so stark polarisiert hätte wie Jesus Christus! Schon während seines irdischen Lebens spaltet er das Volk Israel in zwei Lager. Er sagte selbst, dass er gekommen sei, um zu entzweien. Das ist von den Propheten angekündigt worden (Jes. 8:14; 28:16; Ps. 8:14): Der Messias würde für viele ein „Stein des Anstoßes“ werden. Den Aposteln war es klar, das Jesus Anstoss erregen und dass sich an ihm die Geister scheiden sollten:

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Mag ich nicht (4)

Gottverbundenheit oder Gottergebenheit?

Selbstzweifel

Es kam manchmal vor, dass in einem Gespräch, das von gegenseitigem Vertrauen bestimmt war, die Frage auftauchte, woran man Gottes Nähe erkennen könne. Das fragten meist ältere Menschen, die mit der Versammlung der Zeugen Jehovas schon lange verbunden waren. Und dann fiel mir auf, wie oft ich diese leisen Zweifel gehört hatte, die ungefähr so lauteten: „Wenn ich in Gottes Augen gut genug bin, um die neue Ordnung zu erleben, … “. Oder: „Wenn ich nur würdig bin, um Harmagedon zu überleben“.

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Mag ich nicht (2)

Die zerstörte Brücke

W2009 15.2. „Diese sind es, die dem Lamm beständig folgen“; Abs. 9-12

Zitat: „Jesus Christus hat den „treuen und verständigen Sklaven“ „über seine ganze Habe“ gesetzt — alles, was auf der Erde mit dem Königreich zu tun hat (Matthäus 24:47). Das schließt die Gebäude der Weltzentrale und der Zweigstellen von Jehovas Zeugen in zahlreichen Ländern ein, ihre Kongress- und Königreichssäle sowie alle Tätigkeiten, die mit dem Verkündigen des Königreichs und dem Jüngermachen zu tun haben. Wer würde eine derart wertvolle „Habe“ jemandem zur Verwaltung und Benutzung übergeben, dem er nicht vertraut?

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Mag ich nicht (5)