Kinder Gottes

Wie wir wissen, haben zu allen Zeiten gläubige Menschen die Nähe zu Gott gesucht. Gott war das Ziel ihrer Sehnsucht, der „Hafen der Hoffnung, ihre Zuversicht und ihre Geborgenheit. Das galt besonders für jene, die zum Volk Israel gehörten, weil sie in einem Bund mit Gott standen. Der Bund mit Gott machte sie zu einer heiligen Nation und zu Söhnen Gottes. Aber es sollte eine Zeit kommen, in der Menschen aus allen Nationen, durch einen neuen Bund, ebenfalls Söhne oder Kinder Gottes sein sollten. Das ist durch den Tod Jesu möglich geworden. Deshalb heißt es im Evangelium des  Johannes: 

„Aber allen, die ihn [Jesus] aufnahmen und an ihn glaubten, gab er das Recht, Kinder Gottes zu sein. Das wurden sie nicht durch ihre natürliche Abstammung, auch nicht durch menschliche Zeugung und Geburt. Dieses neue Leben gab ihnen Gott allein.“

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Mag ich nicht (4)

Verlust und Gewinn

Wer sich von der Versammlung der Zeugen Jehovas zurückzieht, steht in der Gefahr, Besuch von zwei Ältesten zu bekommen. Diese Ältesten werden ihn unter anderem fragen, wie er zur Organisation steht. Sie werden hören wollen, dass man ihr als dem „alleinigen Kanal Gottes“ die Treue hält. Wenn das nicht der Fall sein sollte, wird man „Konsequenzen“ zu erwarten haben. Das ist dann schlimmstenfalls der Hinauswurf aus der Versammlung, der Gemeinschaftsentzug. Davor fürchten sich viele, weil damit der Verlust menschlicher Bindungen verbunden ist.

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Mag ich nicht (3)

„Wo alle dasselbe denken, wird wenig gedacht.“

 „Wo alle dasselbe denken, wird wenig gedacht.“ (K. Valentin)

Wer kennt diese kleine Szene unter den Zeugen Jehovas nicht? Es ist Sonntag und „Bibelstudium anhand des Wachtturms“. Ein Beteiligter antwortet auf die Frage, die der Leiter aus dem Wachtturm vorliest. Die Antwort wird gelobt: „Das hast du gut erkannt. Das ist richtig!“ Und der aufmerksame Beobachter ist erstaunt und fragt sich, was der Antwortende denn „gut erkannt“ habe, da er doch die fertige Antwort aus der Zeitschrift nur vorgelesen hat. Er hat doch überhaupt keinen Beitrag im Sinne von „Erkennen“ gebracht!

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Mag ich nicht (5)

Wahrhaftigkeit – Anspruch und Ausdruck des Christentums

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Es begann ja schon vor 100 Jahren, dass die WTG Lügen in die Welt setzte.

Unsere Welt begann mit einer Lüge! Und sie hat bis heute mit Lügen existiert. Der Zeitgenosse hat den Eindruck, dass heute fast nur noch gelogen wird und die Lüge ein ganz normaler Bestandteil des Lebens ist. Man hat sich an die Lüge gewöhnt. Sie beherrscht tatsächlich die Welt.

Aber jeder Mensch weiß, was Wahrheit und was Lüge ist. Das weiß der Mensch immer dann, wenn er selbst Opfer einer Lüge geworden ist. Er weiß es, weil der göttliche Maßstab für Lüge und Wahrheit, für Recht und Unrecht, zur Grundausstattung des menschlichen Gewissens gehört (Rö. 2:14, 15).

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Mag ich nicht (3)

„Unterwegs“

„Der beste Platz in den stürmischen Zeiten, die uns bevorstehen, ist innerhalb der Organisation Jehovas, wo wir unter seinem Schutz in Sicherheit sind.“ (Zitat Wt 8.1992,)

abraham-001Da ist es wieder! Wie oft habe ich das schon gelesen! Aber stimmt das? Ich habe meine Zweifel, oder besser: meine Gewissheit, dass es nicht stimmt! Ich denke an Abraham, den Vater aller, die glauben dürfen und können. Wo war sein ‚bester Platz, wo er unter dem Schutz Gottes in Sicherheit war’? War es nicht die „mächtige Hand Gottes“, unter der er beschützt wurde? Doch, das war sein „bester Platz“.  Aber wie kam es dazu? Weiterlesen „„Unterwegs““

Mag ich nicht (7)