An Christus scheiden sich die Geister!

Es gibt niemanden in der Geschichte, der so stark polarisiert hätte wie Jesus Christus! Schon während seines irdischen Lebens spaltet er das Volk Israel in zwei Lager. Er sagte selbst, dass er gekommen sei, um zu entzweien. Das ist von den Propheten angekündigt worden (Jes. 8:14; 28:16; Ps. 8:14): Der Messias würde für viele ein „Stein des Anstoßes“ werden. Den Aposteln war es klar, das Jesus Anstoss erregen und dass sich an ihm die Geister scheiden sollten:

„Seht her, ich lege in Zion einen ausgesucht kostbaren Eckstein als Grund. Wer sich auf ihn verlässt, wird nicht zugrunde gehen. Für euch, die ihr glaubt, ist dieser Stein eine Kostbarkeit. Für die Ungläubigen aber gilt: ‚Gerade der Stein, der von den Fachleuten als unbrauchbar verworfen wurde, ist zum Eckstein geworden. Er ist ein Stein, an dem die Menschen sich stoßen, ein Felsblock, an dem sie zu Fall kommen’. Weil sie dem Wort Gottes nicht gehorchen, stoßen sie sich an ihm. (1. Petr. 2:6-8)

Von der Zeit des frühen Christentums bis heute gilt diese Aussage! Immer wieder hat Jesus Christus Anstoss erregt und die Meinungen gespalten. Das ist so, weil Jesus der alleinige Weg zu Gott, die Wahrheit über Gott und der alleinige Vermittler des ewigen Lebens ist. In diesen Worten Jesu aus Joh. 14:6 ist kein Platz für Stellvertreter, menschliche „Heilande“ und menschliche Vermittler des ewigen Lebens.

Jesus ist nicht nur der Weg zu Gott, sondern auch die „Tür“ seiner Schafe. Diese klaren Worte Jesu widersprechen übrigens jeglichem Anspruch von Menschen auf religiöse Macht über die Nachfolger Jesu. Das darf dann so in den Augen der religiösen Herrscher einfach nicht sein. Deshalb haben sie die unterschiedlichsten Ideen entwickelt, um die fundamentale Rolle Jesu zu leugnen. Die einen machen ihn Gott gleich, die anderen degradieren ihn zu einem Engel, einem Gehilfen und Dienstboten Gottes.

Die WTG gehört zu denen, die Jesus nur als Engel, als Boten Gottes sehen. Vor einiger Zeit tönte ein Ältester der Zeugen Jehovas öffentlich: „Die Kirchen haben Jesus, wir haben Jehova!“ Er äusserte keine private Meinung! Das ist unter den Zeugen Jehovas einfach so und im Laufe der Zeit festes Gedankengut geworden.

Unter ihnen ist es verboten, zu Jesus zu beten. Betet jemand zu Jesus, dann wird das sofort als Anbetung und Gottesverehrung betrachtet. Man beruft sich auf die Worte Jesu, der sagte, dass man nur Gott anbeten darf. (Mat. 4:10) An den Worten Jesu ist kein Zweifel, aber was ist im Falle Jesu erlaubt und was verboten?

Es geht hier um den griechischen Ausdruck proskyneo. Das ist das Verb, das Jesus in Mat. 4:10 gebrauchte. Dieses Verb wird auch an anderen Stellen verwendet: In Mattäus 8:2 huldigte ein Aussätziger Jesus; im Kapitel 9:18 huldigte  ein Vorsteher Jesus; im Kapitel 15:25 huldigte  eine Phönizierin Jesus, in Joh. 9:38 huldigte ihm ein Geheilter. Was geschah hier? Hier beugten sich Menschen zur Erde oder knieten vor Jesus nieder, um ihn zu ehren.

Sie kamen gar nicht auf die Idee, Jesus so wie den Schöper anzubeten! (Auch Menschen empfingen Huldigungen. Waren es Christen, dann lehnten sie das ab, wenn sie den Eindruck haben mussten, über Gebühr verehrt zu werden. (Siehe Apg. 10:25, 26.) Wir bemerken also, dass  proskyneo in der Sprache des NT’s differenziert gebraucht wurde: Wird es in Verbindung mit der Verehrung Gottes verwendet, dann übersetzt man gewöhnlich mit anbeten, geht es um das  Erweisen von Ehre und Anerkennung, dann mit huldigen.

(Es ist aber im Ermessen des Übersetzers, welche Bedeutung er dem Verb proskyneo beimessen möchte. Dadurch ergeben sich Schwierigkeiten in der Interpretation bestimmter Bibeltexte, was dann zu langen Diskussionen führen kann.)

Es kann also nicht verboten sein, Jesus zu huldigen und zu ehren. Im Psalm 2:12 heißt es gemäß der NWÜ: „Küsst den Sohn,  dass er nicht in Zorn gerät.“

Den Sohn zu küssen, erinnert an den sinntragenden Bestandteil des Wortes proskyneo, nämlich an kyneo, was küssen bedeutet!  Natürlich haben die Nationen oder Heiden auch ihre Götzen geküsst, aber das mit der Verehrung Jesu zu vergeichen, scheint hier übertrieben. Jesus zu „küssen“ ist kein Götzendienst, denn wir finden im NT viele Stellen, wo Jesus gehuldigt worden ist.

Den Sohn Gottes zu huldigen ist für einen Christen unverzichtbar, denn durch die Huldigung bringt er seine Unterwürfigkeit, seinen Respekt und seine Anerkennung der Dienste Jesus zum Ausdruck. Wir wollen nicht vergessen, was in Hebräer 1:6 steht:

„Wenn er den Erstgeborenen aber wieder in die Welt einführt sagt er: ‚Alle Engel Gottes sollen ihn huldigen (oder: anbeten)’“ (In diesem Text wird eine Form des Verbs proskyneo verwendet; manche übersetzen mit „anbeten“.)

Hier werden Engel aufgefordert, Jesus Christus zu huldigen. Und wenn es Engel machen, kann es dem Menschen doch nicht verboten sein.

Den Namen Jesu anrufen

Aber wie ist es mit der Formulierung, dass Jesus oder sein Name angerufen werden sollen?  Wir finden sie z. B. in 1. Korinther 1:2:

„ … samt allen, die den Namen unseres Herrn Jesus Christus, ihres Herrn und des unseren überall anrufen.“

Angesprochen waren frühe Nachfolger Jesu in Korinth; angewendet wurde es auf alle. Bei der Bekehrung Pauli spricht Jesus mit Ananias. Wir lesen:

„Ananias aber sagte (zu Jesus!): ‚Herr, ich habe von vielen über diesen Mann gehört, wieviel Schaden er deinen Heiligen in Jerusalem zugefügt hat. Und hier hat er die Befugnis von den Oberpriestern, alle, die deinen Namen anrufen, in Fesseln zu legen.“ (Apg. 9:13, 14)

Die ersten Christen riefen also den Namen Jesu an! Das ist auch in Römer 10:13 so. Allerdings muss man an dieser Stelle den Grundtext lesen, denn die WTG hat auch hier – ohne Skrupel – das Wort „Herr“ mit „Jehova“ wiedergegeben. Damit ist der Text verfälscht und der Sinn entstellt worden! Man muss den Kontext berücksichtigen, denn er spricht eindeutig von der überragenden Rolle Jesu für die Rettung seiner Jünger.

Wir stoßen hier auf die Tatsache, dass Paulus mitunter (unter Inspiration!) Texte aus dem AT auf Jesus anwendet. Er zitiert in Römer 10:13 aus dem Buch Joel. Im Buch Joel steht der Name Gottes, aber bei Paulus ist Jesus gemeint. Wäre es nicht so, dann gäbe es Probleme mit dem genauen Verständnis der Worte Pauli. Denn abgesehen davon, dass in den Versen 5-10 eindeutig die Rede von Jesus ist, wären  folgenden Worte rätselhaft, wenn es um den Glauben an Jesus geht. Im Vers 14 fragt der Apostel:

„Doch wie werden sie den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie aber werden sie an den glauben, von dem sie nicht gehört haben? Wie aber werden sie hören, ohne dass jemand predigt?“

Vergessen wir nicht, dass es hier um die Verkündigung und den Glauben an Jesus geht! Es ging nicht um die Verkündigung Jehovas oder, was dasselbe ist, um die Verkündigung seines Namens! Gott war den Menschen schon bekannt.

Was könnte es bedeuten, den „Namen Jesu anzurufen“? Ist das schon Anbetung, wie sie nur Gott gebührt? Ganz bestimmt nicht, denn in der Apostelgeschichte wird der zwanglose Umgang mit Jesus geschildert. Zunächts spricht Stephanus zu Jesus (Apg. 7:59, 60), dann spricht Ananias zu Jesus (Apg. 9:10-18), danach spricht Jesus zu Petrus (Apg. 10:14, 15), später zu Paulus (Apg 18:9) und in dem persönlichen Bericht Pauli über seine Bekehrung (Apg. 22:8-21) zeigt sich Jesus im Gespräch mit Paulus.

Alles dies war keine Anbetung Es war das Ergebnis dessen, was Jesus seinen Nachfolgern versprochen hatte:

„ … und alles, worum ihr dann in meinem Namen bittet, werde ich tun. Denn so wird der Vater im Sohn geehrt. Was ihr also in meinem Namen erbittet, werde ich tun.“ (Joh. 14:13, 14)

(Im griechischen Text heißt es wörtlich: „Was auch immer, worum ihr in meinem Namen mich bittet, werde ich tun.“)

Die frühen Christen haben häufig Jesus angerufen, also zu ihm gebetet. Er war für sie tatsächlich die „Tür zu Gott“. Und wie wir bemerken, ging es weit über die übliche Formel „Im Namen Jesu. Amen!“ am Ende eines Gebets hinaus. Es besteht kein Zweifel daran, dass die frühen Christen im NT mit dem auferstandenen Jesus sprachen!

Ist es verkehrt, Jesus zu danken?

Ich habe mir mitunter gedacht, was soll daran verkehrt sein, wenn ich mich bei Jesus dafür bedanke, dass er den Mut und die Liebe hatte, für mich zu sterben? In meinen privaten Gebeten habe ich das gemacht. Darin sah ich kein Problem, denn ich danke ja auch Menschen für das Gute, das sie mir erweisen. Und dann sollte ich Hemmungen haben, meinem „Bruder“ im Himmel zu danken? (Mat. 12:49)

Vor ein paar Wochen wurde  ich darüber unterrichtet, dass ein Bruder diese Hemmungen nicht hatte. Das hat sich in Deutschland herumgesprochen, weil der Bruder über vierzig Jahre im Bethel gedient hatte.  Was er im Gebet zu Jesus gesagt hatte,  passte nicht in das kleine Weltbild der Zeugen Jehovas. In einem öffentlichen Gebet hatte er Jesus angerufen. Er wurde getadelt. Es wiederholte sich aber, und dann verbot man ihm das öffentliche Gebet. Als er aber mit anderen darüber sprach, wurde man richtig böse. Es kam dann zu Komiteeverhandlungen – so nennt man das Verfahren eines Religionsgerichtes bei den Zeugen Jehovas.

Um was ging es genau?

Dem Bruder wurde vorgeworfen Jesus angebetet zu haben. Er hatte im Gebet gesagt: „Herr Jesus, wir danken dir, dass wir durch dich unseren Vater im Himmel zum Gebet anrufen dürfen.“

Dieser Satz reichte, um ihn der Anbetung Jesu anzuklagen. Es nützte ihm nichts, dass er sich mit Bibeltexten wie Apg. 7:59, 60* oder 2. Kor. 12:8, 9* oder Phil. 2:1-8* verteidigte, um zu zeigen, dass Menschen zu Jesus sprachen und dass er eine überragende Stellung bekommnen hatte, und deshalb von allen geehrt werden sollte. Man lehnte es rundweg ab, mit ihm über die angeführten Bibeltexte zu diskutieren. Das hatte man nicht nötig!

Als er fragte, ob es richtiger wäre, diesen Satz am Ende eines Gebets zu sagen, antwortete man: „Ja“. Das hat dann der Bruder nicht mehr  verstanden.  Aber es ging ja nicht um diese Formalie, sondern darum, dass ein Zeuge Jehovas es wagte, Jesus den Platz einzuräumen, der ihm gemäß der Bibel zusteht und den ihm die WTG nicht zubilligen will. Und weil der Bruder auch mit anderen in der Versammlung über Jesus gesprochen hatte, befürchtet man Unruhe unter den Mitgliedern. Der Störenfried musste also entfernt werden!

Das ist nun kein Sonderfall! Nein, es ist so üblich! Und es ist ein Beweis für die herzlose und böse Engstirnigkeit der WTG. Es ist auch ein Beweis für die Hilflosigkeit und die Angst vor dem Machtverlust dieser Gesellschaft. Sie kann sich nur durch Gewalt wehren und offenbart einen Geist, wie wir ihn aus totalitären Gesellschaften  kennen. Fazit: Die Wahrheit über den Christus wird mit Gewalt bekämpft. Das tut nur der Antichrist! (Mehr dazu hier: http://www.bruderinfo-aktuell.de/index.php/der-verdraengte-christus/

So scheiden sich also an Jesus die Geister! Er ist der „Stein“ oder „Fels des Ärgernisses“. Und das ist er auch für die WTG. Jesus Christus sah sich als der „Stein, den die Bauleute verworfen hatten“. Und was sagte er zu denen, die ihn verwerfen?

„Jeder, der auf diesen Stein fällt, wird zerschmettert, und jeder, auf den er fällt, wird zermalmt.“ (Mat. 21:44)

*) Apg. 7:59, 60 in der NWÜ:

„Und sie fuhren fort, Stefanus zu steinigen, während er flehte und sprach: ‚Herr Jesus, nimm meinen Geist auf’.’ Darauf beugte er seine Knie und rief mit lauter Stimme: ‚Jehova, rechne ihnen diese Sünde nicht zu!’“ Und nachdem er dies gessagt hatte, entschlief er.“

Man beachte, dass im griechischen Text „Herr“ steht, wo die WTG willkürlich „Jehova“ einsetzte.

*) 2. Kor. 12:8, 9 in der NWÜ:

„Dieserhalb bat ich den Herrn dreimal inständig, dass er (der Satansengel) von mir weiche, und doch hat er tatsächlich zu mir gesagt: ‚Meine unverdiente Güte genügt dir; denn [meine Kraft] wird in Schwachheit vollkommen gemacht’“

*) Phil. 2:8-11 in der NWÜ:

„Mehr als das, als er in seine Beschaffenheit als ein Mensch erfunden wurde, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja zum Tod an einem Marterpfahl. Gerade aus diesem Grund hat Gott ihn auch zu einer übergeordneten Stellung erhöht und ihm gütigerweise  den Namen gegeben, der über jedem [anderen] Namen ist, so dass sich im Namen Jesu jedes Knie beuge, derer, die im Himmel, und derer, die auf der Erde, und derer, die unter dem Erdboden sind, und jede Zunge offen anerkenne, dass Jesus Christus Herr ist zur Verherrlichung Gottes, des Vaters.“

Mag ich nicht (4)

234 Kommentare zu “An Christus scheiden sich die Geister!

  1. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ

    Weitere Gedanken zu Hebräer Kapitel 1.

    „Durch ihn hat Gott die ganze Welt erschaffen.“ So lesen wir im 2. Vers.

    Frage: Warst du vielleicht schon mal in den Redwoods (das ist das Gebiet der s.g. Mammutbäume aus California, USA)? Die Mehrheit unter uns wahrscheinlich (noch) nicht. Ich hatte das Vorrecht 1990 und bin/war überwältigt. Damals dachte ich auch an die Worte „durch IHN (Jesus) hat Gott/JHWH die ganze Welt - ja auch diese Giganten - erschaffen.“ Da stand ich mit meinen 182 Cm unter ca. 10000 Cm Riesen! Mit einem Pontiac fuhr ich auch durch einen (ca. 10 Meter Durchmesser) Baum. Ebenfalls beeindruckte mich das Alter dieser gewaltigen Bäume. (Siehe Info am Ende dieser Ausführungen!)
     

    „Der Sohn ist der von Gott bestimmte Erbe aller Dinge. Er ist das vollkommene Abbild von Gottes Herrlichkeit, der unverfälschte Ausdruck seines Wesens. Durch die Kraft seines Wortes trägt er das ganze Universum. Und nachdem er das Opfer gebracht hat, das von den Sünden reinigt, hat er den Ehrenplatz im Himmel eingenommen, den Platz an der rechten Seite Gottes, der höchsten Majestät.“ So steht es im Vers 2 & 3.

    Wenn Jesus

    a)     der Erbe Gottes ist
    b)     ein Abbild von Gottes Herrlichkeit ist
    c)     durch die Kraft seines Wortes das ganze Universum trägt

    dann kann Jesus niemals (nur) ein Engel sein.

    „Selbst im Vergleich mit den Engeln ist seine Stellung einzigartig. Ihm wurde ja auch ein unvergleichlich höherer Titel verliehen als ihnen.“ So lesen wir im Vers 4.

     
    Die Quintessenz ist somit eindeutig: Jesus, als Abbild der Herrlichkeit Gottes, hat mit einem unvergleichlich höheren Titel eine einzigartige Stellung im gesamten Universum inne! Bitte schau dir den nächsten Vers nochmals an:
     

    »Alle Engel Gottes sollen sich vor ihm niederwerfen und ihn anbeten.« Dieser Vers (6)  ist besonders Wertvoll!

    Hier erinnere ich auch nochmals an Phil. 2:9 – 11.
     
    Jesus ist offensichtlich auch kein Erzengel, denn die wurden kein Abbild von Gottes Herrlichkeit. Jes. 40:18 gibt das klar zu verstehen:

    „Mit wem wollt ihr Gott vergleichen, und was für ein Abbild wollt ihr ihm gegenüberstellen?“

    Anmerkung: (Wenn du unter bibleserver.com in das Suchfeld „Abbild“ eingibst, erhältst du einige Beispiele für diesen Begriff.)
     
    So wie mir die Riesenmammutbäume Impressionen - quasi als Majestäten boten - so gebietet es sich für uns, Jesus in würdigster Weise als Majestät, die Ehre zukommen zu lassen, die diesem Grossen Gott und König erst recht gebührt. Schliesslich lesen wir über Jesus die Verse 8 -9.
     

    „Zum Sohn jedoch wird gesagt: »Dein Thron, oGott, hat für immer Bestand; Gerechtigkeit ist das Kennzeichen deiner Herrschaft. Du liebst das Recht; alles Unrecht ist dir verhasst. Deshalb, oGott, hat dein Gott das Salböl der Freude in solcher Fülle über dich ausgegossen, wie er es bei keinem deiner Freunde getan hat.«

    Zu vermerken gibt es hier: Jesus wird direkt als Gott tituliert!
     
    **********************
     
    Ab hier folgt a bissserl Informatives…
    3200 Jahre ist der älteste erforschte Mammutbaum alt
    90 Meter hoch sind die größten Riesenmammutbäume. Noch höher werden nur die schlankeren Küstenmammutbäume
    3000 Liter Wasser kann ein ausgewachsener Baum pro Tag aufsaugen. Über feine Gefäße im Stamm, sogenannte Kapillaren, steigt die Feuchtigkeit in die Krone
     
    Riesenmammutbäume prägen diese Landschaft seit Millionen Jahren. Sie gehören zu den ausdauerndsten Organismen der Erde. Niemand kennt ihre genaue Lebenserwartung. Das älteste erfasste Exemplar ist 3200 Jahre alt. Der schottisch-amerikanische Entdecker John Muir will im 19. Jahrhundert einen Stumpf mit 4000 Jahresringen gefunden haben. Wenn Mammutbäume nach einigen hundert Jahren ihr Jugendalter erreichen, sind sie so gut wie unzerstörbar. Ihre Rinde ist weich und faserreich, sie enthält nur wenig Pech. Dadurch sind die Bäume extrem feuerfest. Die Tannine, die ihrem Holz einen starken Zimtduft verleihen, vertreiben Insekten und Pilze.
    Wenn ein alter Mammutbaum stirbt, dann wegen seiner enormen Länge. Wurzelfäule kann ihn zwar seines festen Stands berauben, Feuer kann den Stamm schwächen. Doch das bringt kaum einen der 30 Geschosse hohen Greise um.
    Es ist die Schwerkraft, die ihm auf unsicherem Grund sein brutales und definitives Ende bereitet. Sie kann einen in Schräglage geratenen Baum mit einem solchen Donnerschlag zu Boden ziehen, dass der Widerhall kilometerweit zu hören ist.
    Sequoia National Park
    The General Sherman Tree is the world's largest tree, measured by volume. It stands 275 feet (83 m) tall, and is over 36 feet (11 m) in diameter at the base. Sequoia trunks remain wide high up. Sixty feet above the base, the Sherman Tree is 17.5 feet (5.3 m) in diameter.
    Ende…
     
    Unter folgender URL ist weitere, interessante Info, über den sagenhaften Redwood tree (Mammutbaum), erhältlich:
    http://www.focus.de/gesundheit/news/wissen-und-gesundheit-die-letzten-riesen_id_6552133.html
     
    Mit abschliessendem, wunderbaren Segensspruch aus Off. 22, wünsche ich allen Lieben den reichsten Segen unseres grossen Gottes und Königs.

    »Ja, ich komme bald«, ´sagt Jesus,` »und bringe jedem den Lohn mit, den er für sein Tun verdient hat. Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Ursprung und das Ziel ´aller Dinge`.«

     
    Take it easy and keep smiling
    @THALJA
     
     
    P.S.: Danke sehr, liebe Ulla und Fox, für Eure Beiträge!

  2. Ulla

    Lieber Athalia,

    deine Artikel, die so sehr in die Tiefe gehen, tun mir jedesmal gut! Vielen Dank für deine "Verwalter"-Arbeiten! Sie stärken unseren Glauben an unseren himmlischen Vater und seinen Sohn immens!!!

    Zu den ältesten Bäumen der Welt:

    Zeit online vom 6.12.2014 schreibt: Der älteste Baum im "Inyo National Forest" wird "Methusalem" genannt und ist auf 4.723 Jahre datiert worden.

    Wahnsinn, oder? Wie wunderbar doch alles erschaffen ist!

    Ich dagegen habe leider keinen grünen Daumen, bin froh, wenn die Stiefmütterchen paar Wochen durchhalten bei mir.......im Gegensatz zu den Mammutbäumen sind die dann eine "Eintagsfliege" unter den Pflanzen...; )

     

    LG Ulla

  3. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Boas

    Lieber Boas,
    zu den Gedanken von Heb. 1:6 möchte ich (nach sorgfältigster Recherche), weitere Aspekte hinzufügen.
    Zunächst untersuchen wir jedoch den Vers 6 einmal aus der NGÜ:

    „Und dort, wo die Rede davon ist, dass Gott ihn, den Erstgeborenen, in unsere Welt einführt, heißt es: »Alle Engel Gottes sollen sich vor ihm niederwerfen und ihn anbeten.«

    Wenn vom Hebräerbrief-Schreiber (ich halte Paulus nicht unbedingt zu dessen Schreiber) gesagt wird „…dort, wo die Rede davon ist … heisst es…“ dann ist 5.Mose 32:43 hiermit gemeint. Wir lesen lt. ELB-Bibel lediglich:

    „Lasst jauchzen, ihr Nationen, sein Volk! Denn  e r  rächt das Blut seiner Knechte, und Rache wendet  e r  auf seine Gegner zurück, und sein Land, sein Volk entsühnt  e r.“

    Der gleiche Text lautet in der NIV-Übersetzung (New International Version):

    „Rejoice, you nations, with his peopleᵃ’ᵇ for he will avenge the blood of his servants; he will take vengeance on his enemies and make atonement for his land and people.”

    Dazu gibt es folgende Anmerkung:
     Deuteronomy 32:43 Or Make his people rejoice, you nations
     Deuteronomy 32:43 Masoretic Text; Dead Sea Scrolls (see also Septuagint) people, / and let all the angels worship  h i m, / (Deutsche Übersetzung: “…lass alle Engel  i h n  anbeten…”)
    Wenden wir uns den Vers 6 wieder zu. Wir lesen die Worte: »Alle Engel Gottes sollen sich vor  i h m  niederwerfen und  i h n  anbeten.«ᵌ
    Zu der hochgestellten Zahl wird hierzu folgendes vermerkt: 5.Mose 32,43 (nach der Septuaginta); Psalm 97,7.
    Jetzt haben wir geklärt, wo die Worte des Hebräerbrief-Schreibers herstammen. Mir kamen dann die Worte aus 1. Mose 3:15 in Erinnerung: „… e r  wird dir den Kopf zermalmen…“
    Wir sind uns sicherlich einig, wer mit „e r“ gemeint ist, nicht wahr?! Wenn wir nunmehr  „I h n“  und  „e r“  miteinander verbinden, dann kann nur Jesus gemeint sein! Weshalb kann das auch noch gesagt werden?
    Die Antwort befindet sich u.a. in Phil. 2:9 – 11.

    „Deshalb hat Gott ihn auch so unvergleichlich hoch erhöht und hat ihm ´als Ehrentitel` den Namen gegeben, der bedeutender ist als jeder andere Name. Und weil Jesus diesen Namen trägt, werden sich einmal alle vor ihm auf die Knie werfen, alle, die im Himmel, auf der Erde und unter der Erde sind.  Alle werden anerkennen, dass Jesus Christus der Herr ist, und werden damit Gott, dem Vater, die Ehre geben.“

    Fazit: Es ist kein Fehler Jesus anzubeten! Dadurch wird JHWH ebenfalls geehrt. Beide werden angesprochen, denn beide sitzen „am gleichen Tisch“. Wie bei einer Familie…
    VORSICHT!  (Jetzt sollte bitte keine Diskussion über das „Ausgeleierte“ Thema „anbeten, huldigen, beugen, etc.“ gestartet werden…)
    **********(AB SATZ)*********
    Nachfolgend gebe ich einige Informationen an, die zum Begriff HERR, Herr, LORD oder Lord Beachtung fanden. (Leider auf Englisch – bitte mit Übersetzungstools arbeiten für Deutsche Verständigung.)
    Aus “Encyclopedia of The Bible”
    By referring to Jesus as Lord, the Early Church declared Him as standing above the human level, an object of prayer (Acts 7:59, 60; 1 Cor 12:8; 16:22), and trust (Acts 5:14; 9:42; 11:24; cf. also the fourth gospel), sharing with God in His sovereign rule (Acts 2:34), and ultimately sharing with God in His nature. For being conscious that the OT regularly used kyrios to designate YHWH, early Christians, even Jewish Christians, nevertheless, chose that title as the supreme title to convey their understanding of Jesus. By it, therefore, they intended to identify Him with the God of the OT. This intent is seen most clearly in those NT passages where OT texts originally referring to YHWH are now boldly quoted as referring to Jesus (Rom 10:13; Heb 1:10; 1 Pet 2:3; 3:15).
    The use of this title also meant that Jesus was master, worthy to receive power, glory and blessing (Rev 5:12). It meant He possessed all authority (Matt 28:18), and was the One before whom every knee must bow in submission (Phil 2:10), the universal sovereign (Rom 10:12; 14:9; Phil 2:11), King of kings and Lord of lords (Rev 19:16). Especially was He Lord to the Church (John 20:28; Rom 5:1; 2 Tim 1:8). “Slave” quite naturally, therefore, became a common designation of early Christians (Rom 14:4; 1 Cor 7:21-24). They served Him (Rom 12:11), ordered their lives in a manner worthy of Him (1 Cor 11:27), and paid Him obeisance, obedience being the only proper response of slave to master (Heb 5:9). The will of this exalted Master was often communicated to the Church through the revelatory word of His apostles and prophets (1 Cor 14:37; Rev 2; 3).
    The ideas of firmness and strength inherent in kyrios were also important to the Early Church. When a Christian, therefore, called Jesus “Lord,” he meant further that he had a foundation upon which to build his life. En kyriō, “in the Lord,” is the frequently recurring phrase best conveying this idea (Rom 8:39; 1 Cor 7:22).
    The death, resurrection and exaltation of Jesus were revelatory events. They alone brought the Church to the unquestioned realization that Jesus was indeed the Lord (Matt 28:18; John 20:28; Acts 2:36; Rom 10:9; Phil 2:9-11; cf. also the frequent application of Ps 110:1 to Jesus [Matt 22:44; Mark 12:36; Acts 2:34; Heb 10:12, 13]). Hence, when kyrios is applied to Jesus in the gospels prior to Easter its meaning is generally limited to “sir,” a title of respect, or to “master,” in the sense of “rabbi” (Mark 10:51, with Matt 20:33 and Luke 6:46; 18:41; John 13:13. But contrast Matt 7:21 and Mark 12:35, 36 where Jesus applied to Himself the title “Lord,” in a more profound sense).
    It is worth recalling, however, that the gospels are post-resurrection documents, whose writers wrote from the perspective of Easter. To them Jesus was a teacher par excellence, but more than that, He was their sovereign Lord. Perhaps, then, the evangelists chose kyrios as a title even for the historical Jesus because it could reflect both the superficial understanding of the masses who saw in Him only a Jewish rabbi, and at the same time the later and more profound perception of the believing community who recognized in Him God become man.
    Although the Church hailed Jesus as Lord, it also recognized that this role of His was a delegated one. They understood that when He would bring all enemies under His feet, he would then surrender His lordship and subject Himself to the One who subjected all things to Him so that the Triune God might be supreme (1 Cor 15:27, 28).
    Ich gebe nur einen kleinen, sehr interessanten Teil dieser Erklärung, mit eigenen Worten wieder.
    „…In dem Bewusstsein, dass im AT kyrios Anwendung fand um YHWH zu bestimmen, wählten Jüdische Christen diesen Titel auch, um ihr Verständnis auf Jesus zu bestimmen. Somit identifizierten sie Ihn mit dem Gott des AT. In NT Passagen wird hiermit Jesus hervorgehoben, wo im AT Text originalerweise auf YHWH Bezug genommen war… Die Evangelien sind Nach-Auferstehungsdokumente, dessen Schreiber ab der Osterperspektive schrieben. Für diese war Jesus ein Lehrer par excellence, ja weiter noch – Er war ihr Herr. Womöglich wählten die Evangelisten „kyrios“ als ein Titel für den historischen Jesus…“
    Ende...
    Lukas 24:52 schliesst mit den Worten
    „…Sie aber beteten ihn an…“  Vor Jesus MUSS sich jedes Knie verbeugen. Amen!
    Beitragende Grüsse von
    @THALJA
    P.S: Wie alt sind die "Redwood trees" (Riesenbäume) aus California nochmal?

    1. Fox

      Guten Tag Athalja,

      der Bezug von Hebr. 1:6 auf 5. Mose 32:43 ergibt sich auch aus der Anrede dieses Verses, da "Nationen" (Elb) oder sogar "Heiden" (Schl. 2000) angesprochen werden. Und Segen für die Heiden, Zukunftsaussichten für das ewige Leben, das war erst nach der Menschwerdung Jesu und seines Opfers möglich.

      Die Verse 41,42 aus 5. Mose 32 sind identisch mit Ps. 110:1 - Jesus  schreitet zum Gericht, denn das Gericht wird von Jesus ausgeführt (Joh. 5:22) Nach meinem Verständnis begann es damit, dass Jesus in diese Welt kam (Joh. 3:19) doch kam er nicht um zu richten, sondern um zu retten (Joh. 3:17) Somit richtet sich jemand, der Jesus zurückweist selbst. Eine menschliche Existenz definiert sich ausschließlich durch den Glauben an Jesus Christus und dem Willen zur Nachfolge. Glaube schon in der Größe eines Senfkorns. In einem menschlichen Gerichtsverfahren heißt es: "Im Zweifel für den Angeklagten", bei Jesus gibt es keine  Zweifel. Für seine Nachfolger heißt es "Ich bin mir deiner Liebe gewiss, denn ich sehe dein Herz - also Freiheit in der Herrlichkeit der Söhne Gottes". Mit unendlicher Liebe stellt er uns zu seiner Rechten bei seiner Wiederkunft.

      Vielen Dank für deine sehr schönen Erläuterungen dazu, vereint mit unserem lieben Matthäus, dem ich meine besten Wünsche übermitteln möchte. Unser christlicher Austausch funktioniert wie ein Zahnrad - eine perfekte Erfindung.

    2. Boas

      Geschätzter Athalja,

      vielen Dank für Deine weiteren Gedanken, die ich jetzt bei meinen weiteren Nachforschungen berücksichtigen kann. Mir sind noch weitere Texte eingefallen.

      Lukas 2
      36. Und es war eine Prophetin Anna, eine Tochter Phanuels, aus dem Stamme Aser. Diese war in ihren Tagen weit vorgerückt und hatte sieben Jahre mit ihrem Manne gelebt von ihrer Jungfrauschaft an; 37. und sie war eine Witwe von {Eig. bis zu} vierundachtzig Jahren, die nicht von dem Tempel wich, indem sie Nacht und Tag mit Fasten und Flehen diente. 38. Und sie trat zu derselben Stunde herzu, lobte den Herrn und redete von ihm zu allen, welche auf Erlösung warteten in Jerusalem. {Viele l.: auf Jerusalems Erlösung warteten}

      Lukas 2
      25. Und siehe, es war in Jerusalem ein Mensch, mit Namen Simeon; und dieser Mensch war gerecht und gottesfürchtig und wartete auf den Trost Israels; und der Heilige Geist war auf ihm. 26. Und es war ihm von dem Heiligen Geist ein göttlicher Ausspruch geworden, daß er den Tod nicht sehen solle, ehe er den Christus des Herrn gesehen habe. 27. Und er kam durch {W. in (in der Kraft des)} den Geist in den Tempel. Und als die Eltern das Kindlein Jesus hereinbrachten, um betreffs seiner nach der Gewohnheit des Gesetzes zu tun, 28. da nahm auch er es auf seine Arme und lobte Gott und sprach: 29. Nun, Herr, {O. Gebieter, Herrscher} entlässest du deinen Knecht, {O. Sklaven} nach deinem Worte, in Frieden; 30. denn meine Augen haben dein Heil gesehen, 31. welches du bereitet hast vor dem Angesicht aller Völker: 32. ein Licht zur Offenbarung der Nationen und zur Herrlichkeit deines Volkes Israel.

      Lukas 2
      15. Und es geschah, als die Engel von ihnen hinweg in den Himmel fuhren, daß die Hirten zueinander sagten: Laßt uns nun hingehen nach Bethlehem und diese Sache sehen, die geschehen ist, welche der Herr uns kundgetan hat. 16. Und sie kamen eilends und fanden sowohl Maria als Joseph, und das Kind in der Krippe liegend. 17. Als sie es aber gesehen hatten, machten sie überall das Wort kund, welches über dieses Kindlein zu ihnen geredet worden war. 18. Und alle, die es hörten, verwunderten sich über das, was von den Hirten zu ihnen gesagt wurde. 19. Maria aber bewahrte alle diese Worte {O. Dinge} und erwog sie in ihrem Herzen. 20. Und die Hirten kehrten um, indem sie Gott verherrlichten und lobten über alles, was sie gehört und gesehen hatten, so wie es ihnen gesagt worden war.

      Und zu guter letzt Matthäus 2
      1. Als aber Jesus zu Bethlehem in Judäa geboren war, in den Tagen Herodes', des Königs, siehe, da kamen Magier {Morgenländische Priester und Sternkundige} vom Morgenlande nach Jerusalem...
      10. Als sie aber den Stern sahen, freuten sie sich mit sehr großer Freude. 11. Und als sie in das Haus gekommen waren, sahen sie das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und sie fielen nieder und huldigten ihm; und sie taten ihre Schätze auf und opferten ihm Gaben: Gold und Weihrauch und Myrrhe.

      Hier beugen sich Astrologen vor Jesus und huldigen ihm. Also Diener von ausländischen Göttern. Menschen wie Engel priesen Gott und huldigten beiden, Vater und auch Sohn.

      Beste Wünsche und eine liebevolle Umarmung für Dich und Deine immer wieder guten Gedanken.
      Boas

  4. Fox

    Guten Abend Ede,

    als ich deine Kopie des "Einsichtenbuches" sah fürchtete ich schon, was Übles im Kaffee gehabt zu haben. Also ganz langsam:

    Der Vater ist allmächtig. Wer hätte ihm denn irgendeine Frage bezüglich der Rechtmäßigkeit einer Vernichtung von Satan und den ersten Menschen stellen wollen, hätte er diesen Weg gewählt? Nicht nur, dass es ihm von der Macht her möglich gewesen wäre, auch das Recht dazu wäre auf seiner Seite gewesen. Das nicht getan zu haben ist also keine Streitfrage sondern unendliche Großzügigkeit. Somit geht es auch bei meiner Darlegung des absolut liebevollen Verhältnisses zwischen Vater und Sohn nicht darum, WIE denn sonst hätte das Lösegeld beschafft werden können, sondern DASS diese Möglichkeit geschaffen und durch unseren Herrn Jesus Christus erfüllt wurde! Da gab es nicht das allergeringste MUSS für ihn! Er erklärte seine Bereitschaft, als Lösegeld zu dienen, uns Menschlein zu erlösen, weil die Dinge, die ihm lieb waren, bei den Menschen war (Spr. 8: 30: "da war ich Schoßkind bei ihm17 und war seine Wonne Tag für Tag, spielend vor ihm allezeit, 31 spielend auf dem weiten Rund seiner Erde, und ich hatte meine Wonne an den Menschenkindern"/Elb). Oder um es mit den Worten des Paulus an die Kolossergemeinde zu sagen: "Denn in ihm15 ist alles in den Himmeln und auf der Erde geschaffen worden, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Gewalten oder Mächte: Alles ist durch ihn und zu ihm hin geschaffen; 17 und er ist vor allem, und alles besteht durch ihn."/Kol. 1: 16,17.

    Vater und Sohn wirkten somit von Anfang an gemeinsam und freudig an unserer Erschaffung und der dafür excellenten Umgebung. Das klappt nur in unbeschreiblicher Liebe zueinander. Es hätte dieser gegenseitigen Liebe keinen Abbruch getan, neue Menschen, eine neue Schöpfung zu kreiren, die von Anfang an die ihnen erwiesene Liebe reflektiert hätte. Stattdessen waren unsere himmlischen Herrscher bereit, den einziggezeugten Sohn leiden zu lassen um ihm so Menschen als seine Geschwister an seine Seite stellen zu können. So wurde das erste und heiligste Wesen nach unserem himmlischen Vater, der als einziger von ihm gezeugt und geboren wurde, zum Erstling alles Lebenden und der Erste einer neuen Schöpfung, nämlich einer in Geist wiederbelebten Schöpfung. Und da gibt es doch wirklich Neunmalkluge, die ihn als Befehlsempfänger des göttlichen Willens degradieren. Das ist doch unglaublich!

    Die von der Organisationsleitung der ZJ herausgegebene Lehrmeinung einer "sittlichen Streitfrage", die sich aus dem Gespräch zwischen Satan und Eva ergäbe ist nichts als eine Halluzination! Das Thema hat er nicht einmal ansatzweise angeschnitten, da hätte er wohl auch sein Ziel verfehlt. Ihm ging es darum, den Menschen zu Fall zu bringen, das gelang durch Evas Neugier, Gott gleich sein zu wollen. Ende der Geschichte. Satan hat zu keinem Zeitpunkt angezweifelt, vernichtet zu werden für diesen Akt des Widerstands, ihm war und ist das klar und auch den ihm folgenden Engeln ist dies klar. Ergo kann auch sein Verhalten Jesus gegenüber in der Wildnis nicht Teil einer Streitfrage gewesen sein, sondern schlicht Bosheit, von der er durch und durch infiltriert ist. Bosheit ist quasi Satans genetische Mutation nach der Ansprache Evas.

    Noch eine Kleinigkeit zum nachdenklichen Vergleichen: Alle Nationen sind vor unserem himmlischen Vater wie Staub auf einer Waage - also einfach Nichts, das ins Gewicht fallen könnte oder ihm Kopfschmerzen bereiten müsste für eine seiner Handlungen. Wenn er sich aber dem menschlichen Umfeld und dem Menschen so weit zuneigt, dass ihm sogar der Tod eines Sperlings oder die Erstgeburt eines Tieres nicht verborgen bleibt, dass er die Zellhaufen eines werdenden Lebens beobachtet noch ehe dieser sich im weiblichen Uterus eingenistet hat, wenn er all diese Dinge mit seinem Sohn erdacht, geschaffen und über Jahrtausende überwacht hat, wie billig sind wir Menschen dann, an der grenzenlosen Liebe zwischen Vater und Sohn zu zweifeln, dieser Liebe Grenzen zu setzen und Unterscheidungen vorzunehmen, was dem Vater zusteht, was dem Sohn zusteht, etc.? Die Bibel gibt sowas nicht her, aber offensichtlich macht es einigen Menschen Freude, noch ein paar Streitfragen zu erfinden. Wie schade! Sie ertragen es nicht, dass Liebe das Zentrum unseres Universums und unseres Lebens ist. Die Liebe von Vater und Sohn.

     

    1. Fanny

      Fanny@Fox

      Danke Liebe Fox👌

    2. Störtebeker

       

      Liebe Fox,

       

      Der Satz von dir: "Die von der Organisationsleitung der ZJ herausgegebene Lehrmeinung einer "sittlichen Streitfrage", die sich aus dem Gespräch zwischen Satan und Eva ergäbe ist nichts als eine Halluzination!"

       

      Du hast da einen Rechtschreibfehler drin! Es muss nicht heißen "Halluzination". Die richtige Schreibweise ist "Hallunkination".

       

      Grüße Störtebeker

       

      1. Fox

        Lieber Störti,

        🙂 🙂 🙂  - danke!

        Dank auch an alle anderen, die sich durch die Darlegung erbaut fühlen.

    3. NEU

      Super......Klasse dargelegt

      Die Streitfrage wurde von der WTG erfunden, darüber muss man nicht streiten.

      Der Allmächtige hat es nötig zu streiten oder Menschen für seine Streitfrage zu benutzen.

      Wo es Liebe und Glück gibt, gibt es keinen Streit.

      1. Gerechtigkeit

        Hallo Christi Jünger,
        ich kenne Kempen nicht, und weiß auch nicht wir groß die Versammlung ist, aber wirtschaftlich betrachtet müsste man ja die Fahrtkosten, die durch die Anreise ins entlegenere Nettetal entstehen zusammen rechnen, Benzin, Fahrzeugverschleiß usw. Außerdem den höheren Zeitaufwand irgendwie berücksichtigen (zu Kalkulationszwecken vielleicht Mindestlohn x Fahrtzeit x durschnittliche Versammlungsanwesende). 
        Von den nicht oder nur schwer betragsmäßig bezifferbaren Umständen und Schwierigkeiten für Ältere oder solchen ohne eigenes Fahrzeug  ganz zu schweigen. 
        Diese Kosten müssten den Renovierungskosten/Unterhaltskosten gegenübergestellt werden. 
        Außerdem schreibst Du die Brüder wären nicht arm oder hätten Liquditätsschwierigkeiten, also müssen nicht gerade jeweils zum Monatsende schwitzen ob es noch reicht. Das heißt sie müssten eine Gesamtbetrachtung anstellen und auch die Wertsteigerungen des Grundstücks berücksichtigen (welche übrigens js in BEIDE Richtung wirken). Sollte mal neuer Bedarf entstehen müsste teuer neu gekauft werden was die Kosten in die Höhe treibt (oder ist die Gegend von der WTG schon für "tod" erklärt?)
        Also wie Du siehst, das wirtschaftliche "Argument" ist in Wirklichkeit KEIN Argument. Oder ein Scheinargument. 
        Außerdem schreibst Du die Immobilienpreise hätten einen beträchlichen Anstieg verzeichnet (was fast überall so ist). Du bist also nicht wirtschaftlich völlig unbedarft und erkennst vermutlich, dass das was die WTG vorhat nichts anderes ist als die Hebung sog. "stiller Reserven" (Differenz zwischen ehemaligem Kaufpreis und heutigem Wert). Man nennt das auch "Gewinnrealisierung". Gewinnrealisierung wird immer dann betrieben, wenn man sich a) irgendwo 'verabschiedet' (keine Zukunft mehr in dem Invest sieht) oder b) man auf fallende Kurse spekuliert um günstiger wieder einzusteigen. Eine andere Alternative (Begründung) existiert nicht! Da mit fallenden Grundstückspreisen in Deutschland niergendwo mehr in Zukunft zu rechnen ist, scheidet Variante b) definitiv aus!
        Was a) im Grunde bedeutet überlasse ich Deinem Verstand!
        Nach meinem Dafürhalten begehen Euere Ältesten und Versammlungsverantwortlichen Parteiverrat an ihren "Schafen"! Jeder der sich als "Hirte" versteht müsste entschiedenen Widerspruch erheben. Aber so sieht es aus, als ob die Hirten sofort willig ihre Lämmer dem Wolf zum Fraß vorwerfen und sie nach Nettetal schicken. 
        Sorry, aber da wäre wohl jeder Dorfpfarrer ein besserer Hirte und würde in der internen Kirchenhierarchie kämpfen für seine Gemeinde! (theoretischer Fall, da dort soetwas unmöglich ist).
        Ich wage jetzt in Zeugen Jehovas Manier auch mal eine Prophezeiung: 
        Die Herren in USA haben längst gecheckt dass ihr "Geschäftsmodell" in aufgeklärten Ländern in Internetzeiten nicht mehr funktioniert weil sie die Informationshoheit verloren haben. Folglich muss noch so schnell wie möglich soviel wie möglich aus den wohlhabenden Ländern abgezogen werden. Dabei interessieren ein paar Alte die dann nicht mehr wissen wie in die Versammlung kommen nicht. Wegen Letzterer darf das aber auch nicht zu auffällig und abrupt erfolgen weil allein in D geschätzte 2 Billionen vererbt werden in den nächsten Jahren. 
        Wenn die gläubigen und vertrauensseligen Zeugen Jehovas aufwachen und merken was mit ihnen gemacht wurde ist längst alles in "Sicherheit" nach Amerika verbracht worden was sie einmal ihrem Jehova und "Königreich" gegeben haben. 
        Das muss aber niemand "glauben"!
        Das ist schon sichtbar.😏
        Liebe Grüße
         
        Ps: ich habe offenbar Kempen mit Kempten verwechselt, was allerdings vom Sachverhalt keinen Unterschied macht! 
        ---

        NEU entschulige bitte dass ich das einfach unter Deinen Kommentar gehängt habe.

        1. Sailor

          an Gerechtigkeit und Christi Jünger,

          Vor einigen Tagen habe ich dies schon mal geschrieben :

          Seit Jahrzehnten fahre ich nach Slowenien, dort gab es in kleineren Städten und Dörfern, Versammlungen in gemieteten oder selbst gebauten Sälen.
          Es gab die Buchstudien, man traf sich, es bildeten sich Freundschaften zwischen den Familien und Brüdern, Kindern und Jugendlichen.
          Nichts mehr !!!!
          Es gibt in einem Umkreis von 30 Kilometern 1 Königreichsaal ! In Eigenleistung!

          Die Brüder müssen z.B. im Winter aus dem Hochgebirge, bei Eis, Schnee, Dunkelheit, Regen, Stürmen,
          Serpentinen in dunklen Wälder, zum Königreichsaal fahren.
          Die Brüder die man mitnimmt ( ungerne ) müssen trotz Minirente, Benzin Geld zahlen, an Brüder die große Autos fahren und ein gutes Einkommen haben.

          Kaum noch Kommunikation, alles eilt schnell nach hause, man kennt sich kaum noch.
          Dementsprechend kaum Wachstum, Interessierte bleiben zu hause, es ist einfach zu

          Es interessiert mich deshalb noch, weil ich eben seit Jahrzehnten zu meiner Freundin fahre und jedes mal dieses Elend beobachte.
          In seltenen hellen Momente, wo sie anfängt zu zweifeln, reden wir über solche Dinge.
          Es hindert sie aber nicht daran, sich in der Versammlung wieder vollkommen konform zu verhalten.

          In meiner Freikirche, gibt es Treffen für " Mutter und Kind / Jugendtreffen / Männer gebetskreise / Altenkaffee, es werden die älteren Geschwister geholt und gebracht / Gemeinde Café  / gemeinsames Gemeindemittagessen ein mal im Monat / Bibelkreise zum betrachten und Besprechen des Gelesenen. usw........................

          Was gibt es bei den Zeugen um den Zusammenhalt zu stärken ? NICHTS

          🙂

      2. Gerechtigkeit

        zu Absatz 3, Buchstabe c) der Präambel zum EingliederungsG:

        immer wenn in dem Vertragswerk von "religionsrechtlich" die Rede ist, sollte man nicht dem Irrtum erliegen, es handele sich um irgendein Aspekt des Staatskirchenrechts oder sonst unabhängig bestehenden Rechts.

        Mit "religionsrechtlich" meint das Vertragswerk das was die LK gerade (selbst) WILL! Und in Ausübung ihres Selbstbestimmungsrechts als K.d.ö.R als (für alle Zeugen Jehovas geltende) 'Gesetz' festlegen will. Das ist also, darüber sollte kein Missverständnis bestehen, das allein von der LK nach ihren eigenen Wünschen zusammengezimmerte 'Gesetz'. NIEMAND, keine Instanz, kein Gericht in der Welt hat hierüber irgendeine Aufsicht oder wacht darüber, dass das OK wäre (für alle ZJ). Nein; das ist das alleinige nach EIGENEN WÜNSCHEN gestaltete "Recht" was die LK für sich wünscht! Und sie haben niemand gefragt ob das ok, keine "Bischoffsversammlung" oder ähnliches oder Mitgliederbefragung oder was auch immer. Wisst IHR das dieses Vertragswerks vergleichbar ist mit etwa einer verfassungsgebende Versammlung? Die einzigen Einschränkungen bzw. zu beachtenden Gesetze wären diese, wo EXTERNE schuldrechtliche Fragen berührt wurden. Die LK hat aber  sämtliches Versammlungseigentum zum K.d.ö.R Eigentum und damit zu ihrem eigenen Eigentum über das GANZ ALLEIN DIE LK verfügt erklärt.

        Dieses Vertragswerk ist nach meinem Dafürhalten sicher der größte Skandal in der Kirchengeschichte aller Konfessionen der letzten 2000 Jahre.

        Hier haben sich 7 Leute, die "Tempelgaben" von hundert tausenden Leuten einfach selber persönlich unter den Nagel gerissen! Und zur eigenen VOLLSTÄNDIG WILLKÜRLICHEN freien Verfügung angeeignet.

        Das ist Piratentheologie und ein Piratenvertragswerk.

        Wenn es in dieser Kirche auch nur dein paar Leute gibt die noch eigenen Verstand besitzen und auch nur einen allerletzten Rest an Verantwortung für ihre Mitbrüder und die Gesamtheit der Gläubigen empfindet, dann würden sie dieses Piraten-Vertragswerk für NULL und NICHTIG erklären lassen wollen. Und die Zeugen Jehovas in Deutschland sich INSGESAMT selbst eine Verfassung bzw. ein Kirchenrecht geben lassen. Und dabei die Eigentumsrechte der örtlichen Versammlungen und die Interessen all derer wahren, die diese Gebäude gebaut und finanziert (gespendet) haben.

        Ein solch niederträchtiges Vertragswerk ist mir in meiner beruflichen Laufbahn von über 30 Jahren noch nie untergekommen.

         

        1. Gerechtigkeit

          Ps:

          Das hier im Detail zu erörtern sprengt aber den Rahmen und würde vermutlich nur auf Unverständnis stoßen.

          Falls jemand Fragen hat, gerne.

           

          1. Gerechtigkeit

            Jünger Christi,

            mal eine Frage, warum fassen die Ältesten der Versammlung Kempen eigentlich nicht einen Beschluss, der in etwa wie folgt aussehen könnte:

             
            Beschluss Versammlung Kempen
            Präambel
            Die Versammlung Kempen ist nach § 5, Abs. 1, unterster Punkt, religionsrechtlich selbständige Gliederung.

             

            Unter der Leitung der Ältestenschaft sind die Ältesten, die das Dienstkomitee bilden, befugt, im religionsrechtlich vorgegebenen Rahmen tätig zu werden, § 3, Abs. 2, Satz 1 VersO. 

            Der Ältestenschaft obliegt nach § 3, Abs. 5, Nr. 6 die Beschaffung bzw. der Unterhalt eines Königreichssaals oder einer anderen Anbetungsstätte. 

            Der Königreichssaal der Versammlung Kempen ist religionsrechtlich der Versammlung Kempen als Eigentum zugeordnet, Art. 1 ÜGJZ, § 8 Abs. 1 S. 2 StRG, § 1 Abs. 1 S. 4 VersO.

            BESCHLUSS

            In Ausübung seiner Obliegenheit nach § 3 Abs. 1 fasst das Dienstkomitee zur Erfüllung seiner Aufgabe nach § 3, Abs. 5, Nr. 6 den Beschluß, dass die Unterhalts- und Renovierungskosten sachverständig zu schätzen sind. Die sachverständige Schätzung ist der Versammlung zeitnah zur wiederum zeitnahen Abstimmung vorzulegen. Nach einer Bedenkfrist von 1 Woche ab dem Tag der Aushändigung an alle stimmberechtigten Verkündiger stimmt die Versammlung darüber ab, ob sie diese Kosten künftig selbst tragen will. Bejaht die Versammlung mehrheitlich die Kostenübernahme ist vom Dienstkomitee ein Finanzplan und Instandhaltungsplan zu erstellen und die Versammlung darüber zu unterrichten.

            Das Dienstkomitee wird abhängig vom Wahlausgang die kirchenrechtliche Oberbehörde, das Zweigkomitee über die Beschlüsse informieren und um die Berücksichtigung des Gemeindewillens bitten.

            Eine Kopie dieses Beschlusses wird am schwarzen Brett der Versammlung ausgehängt, was in den Bekanntmachungen bekannt zu machen ist.

            Eine weitere Kopie geht an das Zweigbüro.

            Kempen, 25. September 2017

             

            Koordinator                                  Dienstaufseher                                     Sekretär

             

            😉

             

            1. Sailor

              Liebe Gerechtigkeit,

              Das traut sich niemand 🙅 😋

            2. Anna

              Liebe(r) Gerechtigkeit, liebe Schwestern und Brüder,

              du hast dir sehr viel Mühe gemacht darzulegen, wie man als Versammlung selbst einen renovierungsbedürftigen Saal behalten könnte.

              Nur wird dies leider nicht geschehen. Dazu sind zu viele linientreue Verkündiger in der Versammlung die alles abnicken. Selbst wenn jetzt Brüder jetzt in Gesprächen sagen, sie wollen den Saal behalten. Wenn es hart auf hart kommt folgen sie der WTG. Zu groß ist die Angst als Abtrünniger gebrandmarkt zu werden.

              Abweichler, auch unter den Älesten, werden ganz schnell entbunden und durch andere, gefügigere ersetzt.

              Dein verständlicher Wunsch es möge wie bei Asterix und den Galliern sein, welche sich Rom widersetzt haben ist nur zu verständlich, wird aber nicht in Erfüllung gehen.

              Geld ist alles, das ist sehr traurig. In der Leben- und Dienstzusammenkunft ist in der Woche vom 16. bis 22. Oktober folgender Programmpunkt:

              ZITAT:

              Aktuelles (15 Min.): Vortrag eines Ältesten. Leite dich mit einem Gedanken aus dem Wachtturm vom 15. November 2015, Seite 14 ein (5 Min.). Zeige dann das Video Wie man online spenden kann und danach die Seite „Wie man für das weltweite Werk spendet“ auf jw.org. Erkläre, welche Möglichkeiten es für Online-Spenden gibt. ENDE ZITAT

              Herzliche Grüße Anna

               

               

               

            3. pit an Gerechtigkeit

              Lieber Gerechtigkeit.

              Das Schreiben könnte man ja durch einen Rechtsanwalt prüfen lassen.

              Was ich mehr bei deinem Vorschlag wissen möchte: Wer ist die Versammlung Kempen als Rechtsperson? Die Ältesten? Und wer ernennt die dann?

              Und wo sind die als Eigentümer eingetragen? Oder ist das belanglos?

              Friede pit

              1. Gerechtigkeit

                Hallo Pit,

                guten Fragen!

                Hier die Antworten:

                zu Frage 1) Wer ist die Versammlung Kempen als Rechtsperson (immer gut zu fragen, wer bin ich)

                Gemäß Rz. 47 des
                BGH · Urteil vom 15. März 2013 · Az. V ZR 156/12
                war Art. 1 Ziff. I Übergangsgesetz i.V.m. § 6 StRG missverständlich dahingehend formuliert, dass mit der Verleihung der Körperschaftsrechte die Versammlungen religionsrechtlich selbständige Untergliederungen des öffentlichen Rechts sind, deren Eigentum ihnen zugeordnet bleibt und von ihnen verwaltet wird.
                Wie Du dem Urteil entnehmen kannst mussten bereits die Richter der obersten Gerichte (also die fähigsten Juristen im Lande) mehr oder minder rätseln und entscheiden, weil die Zeugen Jehovas (wie immer und überall) doppel- und mehrdeutig vage blieben in ihren 'Gesetzen' (um die Adressaten ihrer Aktionen zu täuschen und verwirren; jedenfalls die meist unbedarften Gläubigen im Ungewissen zu lassen).

                Inzwischen und derzeit ist es so, dass die Versammlungen eigentlich (externe Betrachtung) überhaupt keine eigene Rechtsperson sind, also auch nicht Träger von Rechten und Pflichten, also auch keine Eigentümer. Die in den Zeugen Jehovas 'Gesetzen' verwendeten Formulierungen sind stark missverständlich und irreführend wenn dort, z.B. in § 8, Abs. 1, Satz 2 StRG schwabuliert wird "Das ihnen als Eigentum zugeordnete Vermögen ....". Hier muss man "richtig" lesen können!! "ALS Eigentum", das heißt soviel wie "in der Art eines Eigentums aber es ist keines" :-))) Capice?!!! 

                Nach interner Betrachtung (interessiert im Zweifel kein Schwein!) sind sie nach § 5 Abs. 1 Nr. 4 i.V.m. § 8, Abs. 1 Satz 1 StRG i.d. Neufassung vom 27.05.2009 "religionsrechtlich selbstständige Gliederungen". 

                ABER, nota bene, sie haben gemäß §5, Abs. 4, Satz 1, Halbsatz 1 KEINE eigene Rechtspersönlichkeit im staatlichen Recht! Das heißt sie können gar nicht Eigentümer im eigentlichen Sinne sein. ABER nur, weil das intern so gewollt ist, wie gleich der nächste Halbsatz 2 bestätigt, wo es heißt "soweit Vorschriften des Religionsrechts eine solche nicht ausdrücklich anordnen.". Und genau das hat die LK natürlich NICHT angeordnet (hätte sie aber tun können!). Weil sie nicht wollten, dass die Versammlungen Eigentümer der Königreichssäle bleiben können. 

                Du Capice was die da WOLLTEN (beziehungsweise auf Teufel komm raus vermeiden?!!!)?

                zu Frage 2) Wer ernennt die Ältesten?

                Die Ernennung der Ältesten oder Dienstamtgehilfen erfolgt gemäß § 3, Abs. 4, Satz 1 VersO  durch das Zweigkomitee, in der Regel auf Empfehlung der Ältestenschaft und des Kreisaufsehers.

                (allerdings ist deren Ernennung de facto völlig belanglos, weil sie nach den religionsrechtlichen Vorschriften völlig rechtlose Lakaien sind; nur ausschließlich gefühlt bei den Gläubigen haben diese irgendeine "Stellung". Rechtlich haben sie sich alles einer Selbstversklavung unterworfen (man beachte, dass ein sklavisch unterworfener natürlich auch keine 'Schutzmacht', also kein Hirte sein kann; das eine Hirte eine gewissen Wehrfähigkeit mitbringen muss um Hirte sein zu können der Bibel eindeutig zu entnehmen sein; aber nicht für ZJ).

                ---

                Ps:

                Belanglos ist das für die Spendenempfänger ja. Für die Geber auch :-))))

                Ist ALLES total belanglos, schließlich ist man "kein Teil der Welt"! Und wartet mit Belangen auf die Zeit nach Harmagedon, dem Fixpunkt eines ZJ.

                ---

                Weitere Fragen? Gerne. Steht aber auch alles hier:

                https://www.jehovaszeugen.de/Rechtssammlung.43.0.html

                😉

            4. Peter

              Gute Idee, Gerechtigkeit. Es werden dann natürlich alle Ältesten, die so ein Schreiben verfassen, sofort ausgeschlossen werden. Ich persönlich würde mich nicht erpressen lassen, aber es gibt viele Schattenparker und Weicheier auf dieser Welt...

              1. Gerechtigkeit

                2. Timotheus 1:7

                "Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Ängstlichkeit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit."

    4. Edelmuth an Fox

      Hallo Fox

      Selbstverständlich ist Jesus gerne als Mensch für den Vater gestorben, weil es für ihn eine Notwendigkeit war und er den Vater liebte. Dass der Tot am Pfahl für Jesus die Erfüllung seiner schönsten Träume war, kann man nun wirklich nicht sagen.

      (Matthäus 26:36-39) . . .Dann kam Jesus mit ihnen zu der Stelle, die Geths?mane hieß, und er sprach zu den Jüngern: "Setzt euch hier nieder, während ich dorthinüber gehe und bete." 37 Und er nahm Petrus und die beiden Söhne des Zebedäus mit und fing an, betrübt und schmerzlich beunruhigt zu sein. 38 Dann sprach er zu ihnen: "Meine Seele ist tief betrübt, ja bis zum Tod. Bleibt hier und wacht mit mir." 39 Und er ging ein wenig weiter, fiel auf sein Angesicht, betete und sprach: "Mein Vater, wenn es möglich ist, so gehe dieser Becher an mir vorüber. Doch nicht wie ich will, sondern wie du willst.".....42 Wieder ging er hin, zum zweiten Mal, und betete, indem er sprach: "Mein Vater, wenn es nicht möglich ist, daß dieser vorübergehe, ohne daß ich ihn trinke, so geschehe dein Wille."

      Offenbar bestreitest du die Streitfrage. Dann erkläre du uns doch mal, warum Jehova die ersten Menschen Adam & Eva nicht unverzüglich richtete, sondern Satan so lange am Leben lies.

      Ede

      1. Fox

        Guten Tag Ede,

        du meinst: "Selbstverständlich ist Jesus gerne als Mensch für den Vater gestorben, weil es für ihn eine Notwendigkeit war und er den Vater liebte." Antwort: Jesus ist NICHT für den Vater gestorben sondern für uns Menschen! Es bestand KEINE Notwendigkeit aufgrund der Liebe zum Vater, sondern ausschließlich aufgrund der Liebe zu uns Menschen, schließlich haben die Mist gebaut und üben sich in dieser Kür bis dato.

        Du schreibst: "Dass der Tot am Pfahl für Jesus die Erfüllung seiner schönsten Träume war, kann man nun wirklich nicht sagen."
        Anwort: Die Todesaussicht und Hinrichtung selbst forderten alles von Jesus, aber anschließend war er DER Sieger! Und in dieser Gewissheit hat er alles auf sich genommen, nicht für sich selbst, sondern für uns.

        Du bittest: "Offenbar bestreitest du die Streitfrage. Dann erkläre du uns doch mal, warum Jehova die ersten Menschen Adam & Eva nicht unverzüglich richtete, sondern Satan so lange am Leben lies." Antwort: Damit so arme Würmchen wie wir von der Sünde losgekauft werden können und als Kinder Gottes von unserem himmlischen Vater angenommen werden können. Und es werden täglich mehr! Satan kann nicht wirklich Schaden verursachen. In allem ist Jesus überlegener, sich selbst der Liebe seines und unseres Vaters gewiss und für UNS als Ewigvater eintretend. Und weil Wiederholung die Mutter des guten Gedächtnisses ist: Der allmächtige Gott und Vater alles Lebenden hat es nicht nötig zu streiten, ergo auch nicht, sich auf irgendwelche Streitfragen einzulassen. Sag mal bitte: Wie kommt es, dass in 2. Tim. 2:24 darauf hingewiesen wird: "Ein Knecht des Herrn aber soll nicht streiten, .../Schl." , aber der Vater des Herrn aller Herren und König aller Könige soll es nötig haben, sich zu streiten? Bitte wie erklärst du dir dann die auf Jesaja 42:1-4  gemachte Aussage nach Matth. 12:19 "Er wird nicht streiten noch schreien, und niemand wird auf den Gassen seine Stimme hören."? Jesus streitet nicht, seine Nachfolger sollen nicht streiten, aber weil Satan seinen bösartigen Kopf durchsetzen will soll unser himmlischer Vater es nötig haben mit ihm zu streiten? Um es mal ganz präzise auszudrücken: Wenn menschliche Eltern so gestrickt wären, so sind sie als Versager einzustufen und du glaubst wirklich, dass der allmächtige und allwissende Gott sich so gängeln lässt von einem seiner Geschöpfe? Ist das nicht ein Stück weit Satanismus?

         
        👍

        1. Edelmuth an Fox

          Guten Abend Fox

          Jesus ist NICHT für den Vater gestorben sondern für uns Menschen! Es bestand KEINE Notwendigkeit aufgrund der Liebe zum Vater, sondern ausschließlich aufgrund der Liebe zu uns Menschen, schließlich haben die Mist gebaut und üben sich in dieser Kür bis dato.

          Diese Worte äußerte der Vater gleich nach dem Sündenfall. Warum? Was bedeuten sie?

          (1. Mose 3:14-15) . . .Und Jehova Gott sprach dann zur Schlange: "Weil du diese Sache getan hast, bist du das verfluchte unter allen Haustieren und unter allen wildlebenden Tieren des Feldes. Auf deinem Bauch wirst du kriechen, und Staub wirst du fressen alle Tage deines Lebens. 15 Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Er wird dir den Kopf zermalmen, und du wirst ihm die Ferse zermalmen."

          Warum lässt der Vater den Samen (Nachkommen) Satans zu, worunter die gesamte Welt zu leiden hat.

          (Johannes 5:36-38) 36 Ich aber habe das Zeugnis, das größer ist als das des Johannes, denn gerade die Werke, die mein Vater mir zu vollbringen aufgetragen hat, die Werke selbst, die ich tue, legen Zeugnis über mich ab, daß der Vater mich gesandt hat. 37 Auch hat der Vater selbst, der mich gesandt hat, Zeugnis über mich abgelegt. Ihr habt weder seine Stimme jemals gehört noch seine Gestalt gesehen; 38 und ihr habt sein Wort nicht bleibend in euch, denn gerade dem, den er gesandt hat, glaubt ihr nicht.

          Ede

          1. Fox

            Guten Abend Ede,

            zu deiner Frage: "Warum lässt der Vater den Samen (Nachkommen) Satans zu, worunter die gesamte Welt zu leiden hat." antworte ich dir mit Matth. 6:12, 14+15: "Und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldnern.- Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euer himmlischer Vater euch auch vergeben. 15 Wenn ihr aber den Menschen ihre Verfehlungen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben./Schl." Ede, es gibt Menschen, die ihr schlechtes Tun bereuen und sich auf die Seite des himmlischen Vaters und Jesu gestellt haben und noch stellen. Jeder Einzelne ist kostbar.

            Mit dem Zulassen des satanischen Samens ist es wie mit Satan selbst - das ändert nichts an der tiefen und vollkommenen Liebe unseres himmlischen Vaters und Jesus zueinander und gemeinsam zu uns. Aber niemand, der liebt, streitet aus oder wegen der Liebe, denn die Liebe erträgt alles, hofft alles.....Es bleiben daher Glaube, Liebe, Hoffnung. Die Größte aber ist die Liebe! Und die personifizierte Liebe des Universums soll sich mit Abschaum streiten und das als Streitfrage - also in einem ungeklärten Zustand - lassen? Hast du mal bedacht, dass gerade, WEIL die Ansage aus 1. Mose 3:15  als direkte Folge des Ungehorsams kam, gerade KEINE FRAGE offen geblieben ist?

          2. Peter

            Fox, ich stimme Dir 100 % zu. Sehr gute Antwort.

  5. Johann@Nachdenker

    Hallo Nachdenker, hallo Störtebeker,

    schön für euch, dass ihr euch von dem „WTG Sch....“ freigemacht habt, und euch nicht immer mit der WTG befassen wollt. Ich denke BI hat außer euch beiden noch vielen hier geholfen, zu erkennen was hinter der WTG steckt.

    Doch ich habe BI als ein Portal für alle die kennengelernt, die noch mitten drinnen sind in der WTG Sch..., und sich noch freimachen konnten.

    Von daher ist es nur gut wenn sich BI weiter auch mit diesem WTG Sch..., wie ihr sagt, befasst.
    Ich sehe auch nicht das sich BI nur mit der WTG befasst, sondern auch wirkliche biblisch fundierte Artikel bietet, und auch tiefgehende Kommentare.
    Ich verstehe also nicht, das man sich darüber aufregt und sagt, BI habe keine geistige Substanz.

    Wie schon einmal von Einigen hier sehr schön aufgezeigt wurde hat jeder von uns einen unterschiedlichen Stand und Hintergrundwissen. Hier findet jeder was er benötigt.
    Für alle, die Wert auf eine rein biblische Diskussion legen, da gibt es doch die neue Rubrik,
    „Bibelkreis“.
    Also nicht immer nur beschweren, sondern sich einfach das nehmen, was man braucht und möchte.

    LG

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    Johann

  6. Ulla

    Hallo Störtebeker,

    du hast mir Leselust auf Mat. 10 gemacht, danke !!!   Zehn Daumen hoch !!!

    Vers 29 in der HFA "Welchen Wert hat schon ein Spatz auf dem Dach? Man kann zwei von ihnen für einen Spottpreis kaufen! Trotzdem fällt keiner tot zur Erde, wenn es euer VATER NICHT WILL."

    Die Verse 37-39 zeigen tröstlich, dass wenn man die  Liebe zur eigenen Familie ÜBER den Glauben an Jesus stellt, man seiner nicht würdig ist. Ich verstehe jetzt V. 39 vollends besser: "Wer sich an sein Leben (Familie, berufliche oder weltliche Pflichten) KLAMMERT, der wird es verlieren. Wer es aber für mich einsetzt, der wird es für immer GEWINNEN."

    Das beste Beispiel für unsere Familien (die aus ORG Gründen keinen Kontakt zu uns haben wollen) ist es, wenn wir jede Möglichkeit nutzen, unser Bekenntnis für Christus abzulegen. Die JWORG hat ihre Mitglieder zu Heuchlern gemacht, was die "Ehre für Vater und Mutter" angeht: ZB können Kinder sagen: "Wenn du, Mama oder Papa, gegen die ORG bist, bist du gegen UNS als deine Kinder!" Oder sie dürfen sich nicht um ihre Eltern kümmern, keinen Kontakt haben, wenn diese zu einem freien Christenleben gefunden haben. DANN GEHEN DIE INTERESSEN DER JWOrg VOR!"

    Genau! das beschreibt Jesus in Mat. 15:4-9 in der HFA so:

    "So lautet ein Gebot Gottes: Ehre deinen Vater und deine Mutter! Wer seinen Vater und seine Mutter verflucht, der soll sterben. Ihr aber behauptet: Wenn jemand seinen hilfsbedürftigen Eltern erklärt: Ich kann euch nicht helfen, weil ich mein Vermögen dem Tempel vermacht habe, dann hat er nicht gegen Gottes Gebot verstoßen. Damit setzt ihr durch eure Vorschriften das Gebot GOTTES AUSSER KRAFT! Ihr scheinheiligen Heuchler! Wie Recht hat Jesaja, wenn er von euch schreibt: "Diese Leute ehren Gott mit ihren LIPPEN, aber mit dem HERZEN sind sie nicht dabei. Ihr Gottesdienst ist wertlos, weil sie ihre MENSCHLICHEN Gesetze als GEBOTE GOTTES AUSGEBEN!"

    Diese Worte hab ich für alle Familien und stillen Mitleser geschrieben und zitiert, um sie zu trösten! Der Glaube an Christus und das Bekenntnis dazu TRENNT die Familien, eine menschliche Org. sollte sich nicht dieser Befugnis ermächtigen.

    Alle Haare unseres Hauptes (und alle Herzensgedanken) sind von unserem himmlischen Vater berücksichtigt und wahrgenommen.

    Servusli

    Ulla

     

    1. Störtebeker

       

      Liebe Ulla, lieber Nachdenker,

       

      vielen lieben Dank für eure Daumen hoch.

       

      Lieber Nachdenker, ich habe mich gefreut mal wieder etwas von dir zu hören. Loving greetings to your Family. Würde mich sehr freuen euch mal wieder zu treffen!

       

      Liebe Ulla, danke auch dir! Mit Gerd zusammen habe ich nun schon 17 Daumen hoch (lach). Ich bin ganz hin und weg. Seit über 5 Jahren schreibe ich hier mit. Aber ich habe nun erkannt, dass man nur etwas "Quark" schreiben muss um hier endlich mal einen (oder gleich 17) Daumen hoch zu bekommen.

       

      Übrigens komme ich gebürtig aus "Qua(r)kenbrück" in Niedersachsen, das ist kein Witz.

       

      Das  ist eine Froschstadt. Alle da qua(r)ken. Also, was könnt ihr von mir in Zukunft erwarten?

       

      Ich liebe euch, Euer Störti

       

       

       

  7. Fox

    Guten Tag an alle

    und hier ein kleiner Nachtrag zur vielgeliebten Wahldiskussion: Bei der Wahl zwischen Pest und Cholera kann man natürlich auch das Erschießen bevorzugen. Sprich: Zwischen Aussitzen und Extreme eine noch extremere wählen. Ja, das geht. Ich bin eher für das Antibiotika. Dauert länger, es bleiben auch Spuren übrig von der Krankheit, aber es bleibt das Leben.

    Wie so oft wurden auch hier Bibeltexte hin- und hergeschoben. Da bin ich nicht ganz so Meister darin. Aber manchmal bleibt die Vorstellung, wie es mir als "buchstäbliche" Jüngerin Jesu wäre, also zu seiner Zeit. Da fragten auch einige seiner engsten Mitarbeiter "Wann stellst DU (Jesus) Israel wieder her?" Sie erwarteten also die Haltung ihres Meisters, die politischen Systeme in Israel wieder zu beseitigen und den Zustand vor Saul wieder herzustellen. Und damit sind sie genauso auf die Nase gefallen wie einige heute, die sich vorstellen, nur von Gott und Christus regiert werden zu wollen, denn das erwies sich als das große X von Nix.

    Man könnte jetzt auch den Passus "Freundschaft mit der Welt" heranziehen wollen. Aber ist man mit einer Zustimmung oder Ablehnung - also einer Wahl - tatsächlich gleich "Freund"? Angenommen wir gehen in ein Geschäft, fragen eine Verkäuferin, wo sich der gewünschte Artikel befindet und bekommen eine Abfuhr wie Eiswasser für unsere Gebeine. Brechen wir dann in Tränen aus und flehen sie an, sich christlicher zu benehmen, damit wir sie beim nächsten Mal wieder ungeniert fragen können, wo sie uns doch sooo viel bedeutet? Wären wir dann nicht ein Fall für den Therapeuten - mindestens!? Bin ich also gleich "Freund", wenn ich jemand sage, ich erwarte "ein weiter" so oder ein "nee, will was anderes"? Meine sozialen Ansprüche sind da etwas höher angesiedelt. Vor der Wahl wie nach der Wahl (so ich dann noch kann).

    Habt einen schönen Sonntag.

    1. Liebe Fox,

      🖒☺

      Herzliche Grüsse

      Dorkas

  8. Max@Movani

    Hallo Movani,
    und hallo Pit und an Alle, die sich mit der Frage, wie sind gewisse Bibelverse zu verstehen, befassen und schwertun.
    Deinem Ansatz, lieber Movani, möchte ich voll zustimmen.

    Mir sind Menschen, welche, wenn auch in guter Absicht, mit einer Verbissenheit ihre Ansicht mit Bibelversen verteidigen und meinen, nur sie hätten die richtige Interpretation erfasst, suspekt. Jeder der meint, seine Ansicht als absolut schriftkonform verteidigen zu müssen sollte sich bewusst sein das es sehr schwer ist die wirkliche Bedeutung gewisser Bibelverse zu verstehen.
     
    Das liegt schon in der Tatsache begründet, dass es eine Kunst ist, alles was in den hebräischen und griechischen Urtexten verfasst wurde, in eine andere Sprache zu übersetzen, ohne das was der Autor im Sinn hatte zu verfälschen.
    Wir sehen ja schon wie oft Missverständnisse hier entstehen, wenn man sich schriftlich austauscht, im Gegensatz zu einem Gespräch unter vier Augen.
     
    Da schreibt z. B: Störtebeker auf einen Kommentar von Pit: „ich glaube nicht, dass Paulus gescheitert ist“. Dabei hat Pit dies nicht gesagt, auf jeden Fall nicht so wie Störtebeker es wahrscheinlich verstanden hat. Ich habe aus dem Kommentar von Pit nicht den Eindruck gewonnen das er dies sagen wollte.
     
    Ein Bibelübersetzer muss viele Dinge beachte. Er muss sich bemühen Wohlklang einer Sprache und Wortgenauigkeit in Übereinstimmung zu bringen. Er muss den Satzbau aus der alten Sprache in die jeweilige Zielsprache übertragen. Fremdwörter, die es auch damals schon in den Muttersprachen gab, in ihrer damaligen Bedeutung verstehen.
    In jeder Sprache gibt es Wörter, die mehrere Bedeutungen haben, u.s.w.
    Dies nur mal so nebenbei als Hinweis darauf, wie schwer es ist eine Übersetzung anzufertigen, die dem Gerecht wird was der Autor im Sinn hatte.
    Es gilt auch zu bedenken, das zum Beispiel die Evangelien oder die Apostelgeschichte Nacherzählungen sind, so das hier schon Probleme in der Deutung endstehen können.
     
    Für die Fundamentalisten ist die Bibel so etwas wie ein „von Gott diktierter Brief“, dem ist aber nicht so. Es bleibt viel Spielraum für Interpretation. Siehe die letzte Diskussion hier auf BI in der Frage „darf ein Christ wählen oder nicht“. Warum sonst sprach Paulus von einem persönlichen Gewissen, dem wir zu folgen haben.
    Deshalb kommen wir nicht umhin, alles was wir lesen im Kontext einzuordnen, und uns immer zu fragen, zu wem wurde was und vor welchem Hintergrund gesagt.
     
    Wenn Jesus z.B. zu seinen Jünger sagt: „ich mache einen neuen Bund mit euch“, dann kann ich nicht sicher sagen, dass ich auch in diesem neuen Bund eingeschlossen bin. Ich befinde mich nicht in einem alten Bund, und ich war damals nicht ein Teil der Jünger Christi.
    Und wenn Jesus vor seiner Himmelfahrt zu seinen Jüngern sagte: „geht hin und macht alle Nationen zu Jüngern und tauft sie, ... und lehrt sie alles zu halten was ich euch geboten habe, dann kann ich davon nicht einen Auftrag ableiten, der für alle Christen als verpflichtendes Gebot zu erfüllen ist. Jesus gab diesen Auftrag seinen Jüngern die mit ihm Zeit verbracht haben, und alles bezeugen konnten.
    Wer von uns kann alles das bezeugen, was Christus getan hat? Keiner von uns.
     
    Wer von uns heute weiß genau, was Christus alles gelehrt hat? Wir kennen mit Sicherheit nur einen Bruchteil dessen. Jesus selbst hat nichts Schriftliches hinterlassen, darüber sollten wir einmal nachdenken, wenn wir die Schrift als absolut nehmen wollen.
     
    Er hat uns 2 Gebote gegeben die zu halten Wichtig sind, deshalb sollten wir uns davor hüten, aus allem was Jesus jemals gesagt und gelehrt hat, ein Gebot zu machen.
    So, das sind so meine Gedanken dazu. Und für alle, die jetzt denken ich wollte das Wort Gottes in Frage stellen sei gesagt, NEIN,  auf keinen Fall. Wir sollten nur vorsichtig sein, wenn wir so tun als hätten wir alles so verstanden wie es wirklich gemeint war.
    LG
    Max
     

    1. Anna

      Danke lieber Max

      das bringst du auf den Punkt.

      Lg an alle  Anna

    2. Störtebeker

       
      Ich beschäftige mich seit etwa 4 Jahrzehnten mehr oder weniger intensiv mit der für mich, „Hl. Schrift“.
       
      Ich glaube auch, dass für uns heute mehr Möglichkeiten bestehen den „Inhalt“ des Geschriebenen zu erfassen, als es in all den vergangenen Jahrhunderten seit der Niederschrift, möglich war. Aufgrund der Möglichkeit des Vergleichens der vielen Übersetzungen, auch interlinear in den Hebr./aram./griech. Sprachen. Ich kann das erforschen, obwohl ich selbst dieser Sprachen nicht mächtig bin. Das hat es zuvor in all den (ca.1900 Jahren nach Christus), so nicht gegeben. Und selbst in diesen fast 2 Jahrtausenden bis heute waren und sind Menschen bereit für das was sie anhand der Schrift erkannt haben zu sterben
       
      Natürlich war ich kein Zeitzeuge, ich hatte also nicht die Möglichkeit mit Abraham, David, Paulus oder gar Jesus Christus persönlich zu kommunizieren.
       
      Allerdings glaube ich, dass auf Grund der Wirkungsweise des hl. Geistes in Verbindung mit der „Schrift“ es möglich ist, den allein wahren Gott und den, den er ausgesandt hat zu „erkennen“, mich ihnen zu nahen, warum?, weil ich sie ernstlich suche. Wenn das nicht möglich wäre, dann würde das auch nicht von Jesus und auch Paulus so gesagt worden sein.
       
      Ich verschone euch hier heute mit „Schriftstellen“, weil ich davon ausgehe, dass diejenigen, die das hier Geschriebene interessiert sie ohnehin alle kennen.
       
      Nur sehe ich es so, dass in der gesamten Bibel (und für mich ist das AT untrennbar mit dem NT verbunden, d.h. ohne AT kein NT), immer und immer wieder von „Wahrheit“ und „Wahrhaftigkeit“ die Rede ist. Nicht Pilatus ist für mich verbindlich (ihr kennt den Text), sondern das was Jesus Christus sagte (den Text werdet ihr auch kennen).
       
      Bei manchen Kommentaren hier habe ich den Eindruck, das die Schreiber der Meinung sind, dass die Bibel nicht allzu viel „Verbindliches“ enthält. (außer, die zwei Gebote). Das sehe ich anders. Warum ist die Bibel denn dann so umfangreich.
       
      Ich möchte mich auch nicht dafür entschuldigen, oder mir ein schlechtes Gewissen einreden lassen wenn ich von mir behaupte, dass für mich, seit dem ich die WTG Brille abgelegt habe, der größte Teil der Bibel leicht zu verstehen ist. Vieles wurde danach ganz klar, sauber und einfach. Wer will mir das absprechen.
       
      Dieses ganze Wischi, Waschi, Orantia Buch und ähnliches ist nun mal nicht meine Welt. In dem Moment wo eine Aussage der Bibel einer Erklärung um drei oder mehr Ecken bedarf wird die Sache für mich suspekt. Die Bibel ist für Jedermann geschrieben worden. Für einfache Menschen und auch für gebildete Menschen, wenn sie die oben angeführten Ausführungen erfüllen (auch hier hatte Jesus etwas dazu gesagt, und auch diesen Text erspare ich mir).
       
      Ich habe keine Lust dazu mich immer nur über die falsche Handlungsweise der WTG auszutauschen und dafür Anerkennung zu erhalten. Den Quark habe ich schon längst hinter mir. Wobei ich auf keinen Fall den Nutzen unterschätze, den das für die neuen Mitleser und Leserinnen hat.
       
      Ich wünsche mir einfach nur, das hier auch tiefgreifende biblische Überlegungen und Betrachtungen dieser Art gefördert werden. Es gibt eine ganze Menge Schreiber hier, die genau das Ziel verfolgen. Manchmal werden sie einfach nicht frei geschaltet (und ich spreche hier nicht von E..)
       

       
      Na ja, das dazu, dafür kriege ich bestimmt keine 3 Daumen hoch.
       
      Störtebeker
       

      1. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ an Störti

        Guten Morgen Störti!

        Zum Frühstück kriegst von mir gleich 3 Hochdaumen, allein schon für das:

        Ich habe keine Lust dazu mich immer nur über die falsche Handlungsweise der WTG auszutauschen und dafür Anerkennung zu erhalten. Den Quark habe ich schon längst hinter mir. Wobei ich auf keinen Fall den Nutzen unterschätze, den das für die neuen Mitleser und Leserinnen hat.

        Du verstehst die Bibelzitate nun besser, wie du zeigst? Dann hast du mir etwas voraus hi 😉 hi

        Denn ich stolpere laufend über Texte, die ich nicht ganz "in" bekomme. Ein Beispiel das mich vor Jahren schon sehr irritierte, Jes. 45:

        5 ich bin Jahwe, und sonst ist keiner, außer mir ist kein Gott; ich gürtete dich, und du kanntest mich nicht: -

        6 auf daß man wisse vom Aufgang der Sonne und von ihrem Niedergang her, daß außer mir gar keiner ist. Ich bin Jahwe, und sonst ist keiner!

        7 Der ich das Licht bilde und die Finsternis schaffe, den Frieden mache und das Unglück schaffe; ich, Jahwe, bin es, der dieses alles wirkt.

        Bis ich über die Größe Gottes nachdachte, Größe ist da ein Hilfswort, es geht um Dimensionen! Ein Mitschreiber schrieb vor Jahren schon mal etwa so: "Ob Gott nicht überall ist..."

        Als Lichtbildner ist er wahrscheinlich wirklich überall, was auch geschieht er nimmt es wahr, er ist automatisch "mitten drin", daher solange das Geschehen zugelassen wird: auch dafür mitverantwortlich und er drückt sich nicht davor, siehe Jesaja...

        Auch dieser Text vermittelt die ungeheure Dimension, Matth. 10:

        29   Werden nicht zwei Sperlinge um einen Pfennig verkauft? Und nicht einer von ihnen fällt auf die Erde ohne euren Vater;30   an euch aber sind selbst die Haare des Hauptes alle gezählt.

        Ein Blick in den Nachthimmel (oder über google) genügt, wir sehen nur ein Minimum der Galaxien u.dgl. Man kann sich nicht vorstellen, dass Gott dies schafft und drinnen irgendwo seine Wohnung hätte - er existiert sicher ü b e r  ALLEM !

        Lese gerne wieder von dir, lieber Störti, auch andere sind eingeladen meinen Entdeckungen entweder zu folgen, oder es anders zu sehen...

        Dazu wünsche ich einen schönen Sonntag in unserem relativ kleinen irdischen Refugium

        Gerd

        1. Störtebeker

           
          Lieber Gerd,
           
          danke für die 3 Hochdaumen und die Texte, die du gepostet hast.
           

          Deine Sichtweise in Bezug auf Jes.45:5-7 finde ich gut. Kann ich eigentlich so unterschreiben.

           

          Über den Text in Matth. 10:29 denke ich oft nach: „Werden nicht zwei Sperlinge um einen Pfennig verkauft? Und nicht einer von ihnen fällt auf die Erde ohne euren Vater;30   an euch aber sind selbst die Haare des Hauptes alle gezählt.“

           

          Selbst die Haare meines Hauptes... Zum Glück habe ich den ganzen Kopf voll davon. Kürzlich hatte ich einen schlimmen Zahn. Der ärgerte mich zum Wochenende, da bekommt man nicht so ohne weiteres einen sofortigen Termin. Ich dachte bei mir selbst, wenn schon die Haare meines Hauptes alle gezählt sind, dann doch erst recht alle meine Zähne, die ich Mund habe.

           

          Der eine schmerzte zwar, aber der Gedanke, dass unseren beiden Höchsten nichts entgeht hatte doch auch etwas beruhigendes. Glücklicherweise hatte ich in der darauf folgenden Woche sowieso einen Termin zur Prophylaxe. Meine Zahnärztin offenbarte mir dann, der Zahn sei gespalten.

           

          Da er mich nun schon eine geraume Zeit heftig ärgerte fragte ich sie: „Können wir denn nicht auf ihn verzichten (Oberkiefer, hinten)?“ Sie sagte: „Ja, da werden sie wohl drauf verzichten müssen.“ Ich: „Denn mal los, let´s go.“ Eine halbe Stunde später war alles erledigt.

           

          Warum ich diese Schote hier erzähle? Ich will damit sagen, dass wir alle sehr zerbrechlich sind, und dass aber dennoch dieser unvorstellbar große Gott (zu dem wir sogar Papa sagen dürfen), sich gnädig zu uns herablässt, und uns, „...in unserem relativ kleinen irdischen Refugium“, zur Kenntnis nimmt. „Sogar die Haare meines Hauptes...“, das ist für mich sehr beruhigend.

           

          Übrigens lese ich auch immer gerne von dir, lieber Gerd. Nebenbei, ich gehe lieber zum Frisör als zum Zahnarzt.

           

          Ich wünsche auch dir und allen „Entdeckern“ einen schönen Sonntag

           

          (ohne Zahnschmerzen) Störti

           

          P.S. Hiob 26:14 Elb. :

           

          „Siehe, das sind die Säume seiner Wege; und wie wenig hören wir von ihm! Doch den Donner seiner Machttaten, wer versteht ihn?“

           

           

           

    3. Liebe Geschwister,

      wir werden durch das was wir als Bibel zur Verfügung haben immer wieder herausgefordert Standpunkte zu wechseln, oder bisher "klares" Verständnis in neue Unklarheit zu verwandeln.

      Das liegt oft daran dass uns eines(r) fehlt und ich überlasse es Euch jetzt selbst genau DIESEN für Euch ganz persönlich deutlicher werden zu lassen!

      Joh. 14: 26  Aber der Beistand, den der Vater in meinem Namen senden wird, der Heilige Geist, wird euch alles Weitere lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

      Joh 15:26 Wenn dann der Beistand gekommen ist, wird er mein Zeuge sein. Es ist der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht. Ich werde ihn zu euch senden, wenn ich beim Vater bin.

      3. Joh 16:7 Doch glaubt mir: Es ist das Beste für euch, wenn ich fortgehe. Denn wenn ich nicht wegginge, käme der Beistand nicht zu euch. Wenn ich jedoch fortgehe, wird er kommen, denn ich werde ihn zu euch senden.

      4. Joh 16:13 Wenn dann jedoch der Geist der Wahrheit gekommen ist, wird er euch zum vollen Verständnis der Wahrheit führen. Denn er wird nicht seine eigenen Anschauungen vertreten, sondern euch nur sagen, was er gehört hat, und euch verkündigen, was die Zukunft bringt.

      LG Tom

       

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